Iran schießt US-Drohne ab - Spannungen drastisch verschärft

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Zwei Eingeteilte, zwei Helfer: Das Kreisfinale leiteten souverän (v.l.) Mohamed Salem (SpVgg Markt Schwabener Au), Theophilos Thanailakis (FC Phönix), Benedikt Rößler (FC Stern München) und Ian Smith (SCBV).

Kuriose Geschichte beim Kreisfinale des Merkur Cups in Pliening

Schiedsrichter erscheint nicht - Hilfe kommt aus den Zuschauerreihen

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Da einer der drei Schiedsrichtern nicht erschien, mussten beim Kreisfinale des Merkur Cups in Pliening kurzfristig zwei Zuschauer einspringen und die Partien leiten.

Pliening Traditionell werden beim Merkur CUP die Spiele der U11-Kicker auch von Nachwuchsschiedsrichtern geleitet. So auch beim Kreisfinale in Pliening, bei dem anfangs nur zwei junge Unparteiische die Partien leiteten. Denn „einer der drei Schiedsrichter ist nicht erschienen“, startete die BFV-Spielleiterin Anna Heliosch, zuständig beim Verband für die Kleinfeld-Gruppen im Bereich Ost und die Hallenkreismeisterschaft, per Mikrofon einen Aufruf an alle Besucher. „Wir suchen Unterstützung, damit die beiden Erschienenen nicht bei der Hitze bis 18 Uhr durchpfeifen müssen.“

Der Heliosch-Aufruf fand umgehend Gehör. Binnen Minuten meldeten sich zwei Sportfreunde am Info-Häuschen des TSV Pliening. Ian Smith (SC Baldham-Vaterstetten) und Mohamed Salem (SpVgg Markt Schwabener Au) erklärten sich sofort bereit, Verantwortung zu übernehmen. „Eine Selbstverständlichkeit“, urteilte Smith, der auch Fußballtrainer an der Sempt-Akademie in Erding ist. „Kinder zu pfeifen, ist doch was Schönes und etwas ganz anderes als die Spiele bei den Erwachsenen – vor allem wesentlich entspannter.“

Das schnell dazu verpflichtete Duo unterstützte sofort Benedikt Rößler (FC Stern München) und Theophilos Thanailakis (FC Phönix München) tatkräftig und sorgte für einen ruhigen und problemlosen, fairen Ablauf.

„Das ist ein Novum, seitdem ich beim Merkur CUP dabei bin, dass wir mit vier Schiedsrichtern solch ein Turnier bestreiten“, war auch Torsten Horn, Technischer Leiter des Merkur CUP, begeistert über das schnelle Einspringen und den Einsatz aller Unparteiischen für das Gelingen des 25. Kreisfinales im Kreis Ebersberg. Zur Belohnung und als dickes Dankeschön erhielt das Schiri-Quartett (neben Spesen) bei der Siegerehrung einen Merkur CUP-Beutel von den Organisatoren um Horn sowie einen großen Applaus der Zuschauer.

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