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Wollen sich nicht aus der Kreisliga drängen lassen: Marinus Riedl (li.) und der TSV Emmering, hier im Duell gegen einen Ostermünchner. 

Kreisliga in Emmering: Neuland oder neue Heimat?

Mit Goalgetter Tuscher und einer Menge Teamwork: TSV Emmering will Kreisligist bleiben

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Mit nur einem Kapitel in der Vereinschronik des TSV Emmering wollte sich Michael Tuscher nicht abspeisen lassen. Der Premieren-Treffer eines Emmeringers in der Kreisliga ist ja an sich schon etwas Besonderes. Aber wenn man als 25-jähriger Torjäger schon mal einen Lauf hat, will man diesen eben richtig ausschlachten.

Und so packte Tuscher nur vier Tage nach seinem geschichtsträchtigen Tor am zweiten Spieltag gegen den SV Bruckmühl gleich noch einen Hattrick in Großholzhausen zum ersten Kreisliga-Sieg in 60 Jahren TSV Emmering oben drauf.

Spätestens durch diesen jüngsten 3:1-Auswärtscoup ist die Elf vom Pfarrbachstadion in einer sportlichen Region angekommen, die Trainer Christian Kramlinger zuvor als „Neuland“ bezeichnet hat, „wo wir endlich unser Niveau zeigen können“. Ein paar Anläufe hat es schon gebraucht, ehe man die vielen Abwehrbollwerke in der Kreisklasse endlich hinter sich lassen und neue fußballerische Herausforderungen annehmen konnte.

Dass die es gleich vom Start weg so in sich haben würden, hatten die Emmeringer den Spielplanern zu verdanken: Ostermünchen, Bruckmühl, Großholzhausen, Westerndorf. Im Lager des Aufsteigers war man unisono der Ansicht, gleich zu Beginn das Quartett zugelost bekommen zu haben, das am Ende den Meistertitel unter sich ausspielen wird. Umso stärker ist das Emmeringer Selbstvertrauen mittlerweile angewachsen, nachdem drei der vier „großen Brocken“ bislang vier Zähler abgeknüpft werden konnten.

Erste Erfolgserlebnisse, die auf einem für Emmering charakteristischen Fundament fußen. „Das waren alles überragende Mannschaftsleistungen“, hofft Pressesprecher Manuel Sedlmaier diese Geschlossenheit möglichst lange konservieren zu können, gerade wenn man doch mal wieder vereinzelt in die Favoritenrolle schlüpfen sollte und es neue Abwehrbollwerke zu knacken gilt. Dann kann aus dem „Neuland Kreisliga“ nicht nur ein nettes Ausflugsziel, sondern eine neue Heimat für den TSV Emmering werden.  

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