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Florian De Prato wechselt zu Kreisligist SpVgg Haidhausen.

„Werde jetzt in Ruhe Trainerschein machen“

Moosachs Florian De Prato wechselt zu Bezirksliga-Absteiger

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In nicht einmal vier Wochen startet für Florian De Prato ein neues Kapitel in seiner Fußballkarriere. Es soll ein etwas ruhigerer, wieder harmonischer Abschnitt für den 31-jährigen Ex-Spielertrainer des TSV Moosach werden.

Nach den wochenlangen Querelen, Streitigkeiten, Rücktritten und Comebacks, die nach dem historischen Auf-, mit dem sofortigen Abstieg aus der Landesliga für die Moosacher endeten, braucht das ehemalige Spielertrainer-Duo Markus und Florian De Prato, erst einmal Abstand. Eine Woche lang geht‘s für die Brüder mit ihren Familien in den Urlaub, dann beginnt die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit.

Während Markus, 30, als einziger des Brüder-Quintetts De Prato in Moosach und der Bezirksliga weiterspielen will, steht Florian am 10. Juli bei der SpVgg 1906 Haidhausen als Spieler erstmals auf dem Trainingsplatz. Der Kontakt zu den Münchnern, die erst am letzten Spieltag aus der in die Kreisliga absteigen mussten, ist an ein langjähriges Freundschaftsband zu Teammanager Giuseppe Scialdone, 40, geknüpft. „Wir gehen einmal im Monat gemeinsam Mittagessen. Bislang war ein Wechsel nie Thema, aber jetzt ist Haidhausen für mich die Ideallösung“, zählt De Prato den kurzen Anfahrtsweg zu Training und Spielen sowie die zusätzlichen Freizeitkapazitäten auf.

Er habe nach den kräftezehrenden letzten Wochen diverse Angebote und Trainerjobs ausgeschlagen, ein Sabbatjahr aber nicht übers Fußballerherz gebracht. „Ich habe einfach so dermaßen Bock auf Fußball, wollte aber nicht mehr Bezirks-, oder Landesliga spielen“, so Florian De Prato. „Trotz des Abstiegs sind in Haidhausen 95 Prozent des Kaders zusammen geblieben, das sagt einiges und da freue ich mich drauf.“ Traineraufgaben will er aktuell nicht übernehmen: „Ich werde jetzt in Ruhe meinen Trainerschein machen, um in Zukunft gut vorbereitet zu sein.“ Die Kreisliga sieht der ehemalige Regionalliga-Kicker nicht als Rückschritt an. 

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