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Der SVA (hier Matthias Hausner) erwartet eine Saison, die nur mit viel Kampf zu bestehen sein dürfte.

Das erwartet SVA-Sprecher Stadler von der Saison

Nur keine weitere Ehrenrunde: Anzing will ins sicherer Fahrwasser

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Eines kann man den Anzinger Kreisliga-Kickern nicht vorwerfen: Sie hätten die vergangene Runde für ihre Fans langweilig gestaltet. Vom siebten Spieltag an krebsten Uzun Süleymann und seine Mitstreiter in der Abstiegszone herum. Und drehten dann sogar eine Ehrenrunde.

Über die Relegation gegen Helios-Daglfing wurde der Klassenerhalt schließlich doch noch gesichert. „Das brauchen wir aber nicht noch einmal“, sagt SVA-Sprecher Benno Stadler mit einem Schmunzeln. Diesmal soll alles besser laufen – und zwar von Anfang an. „Nicht vom ersten Spieltag gegen den Abstieg spielen müssen“, schwebt Stadler vor. Bei der Umsetzung soll der frühere Forstinninger Nicola Dolanjski mit seiner Erfahrung als kickender Co-Trainer helfen. Zumal der Defensivmann weiß, wo des Gegners Kasten steht. „Mit Spielertrainern sind wir bislang immer gut gefahren. Da muss man nur schauen, wie es mit Stefan Bürgermeier gelaufen ist“, erinnert sich Benno Stadler, „gut möglich, dass sich Uzun und Nicola mit dem Coachen von der Linie abwechseln“.

Am Ende wollen sich die Anzinger nach einer „hoffentlich gelassenen Spielzeit“ auf einem einstelligen Tabellenplatz widerfinden. Was mit Blick auf die „zahlungskräftige Konkurrenz“ kein leichtes Unterfangen wird, wie Stadler bestätigt. „Was da bei Vereinen wie Haidhausen, Aschheim oder Ottobrunn immer abgeht in Sachen Neuzugängen und Abgängen, ist der Wahnsinn.“ Für Anzing sei es jedenfalls kein gangbarer Weg, zehn Spieler und mehr auszutauschen. „Wir sind durchaus stolz darauf, dass wir nur mit Einheimischen spielen“, sagt der SVA-Sprecher. Nicht, dass er es den Münchner Vereinen in der Kreisliga nicht gönnen würde: „Aber jeder muss schauen, was für ihn das Beste ist.“

In der Vorbereitung haben die Anzinger zumindest eine Woche mehr Zeit, die richtige Formation und Einstellung zu finden. Sie starten mit einem Freilos in die Saison. „Gut oder schlecht? Man wird sehen“, so Stadler.

Leicht wird die Spielzeit keinesfalls. Einen ersten Geschmack gibt’s bereits am zweiten Spieltag, wenn der SVA zum Derby beim TSV Zorneding antreten muss.

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