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Florian De Prato Noch-Coach oder Ex-Spielertrainer? 

Spieler stehen offenbar hinter den De Pratos

Partie in Landshut abgesagt: Chaostage beim TSV Moosach

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Die unmittelbare Folgen nach der internen Auseinandersetzung, die in den geschlossenen Ausmarsch der Spieler gegipfelt war, haben bei Fußball-Landesligist TSV Moosach erste Folgen gehabt. Am Samstag trat der Verein mangels Spielern nicht zur Partie bei der SpVgg Landshut an.

Moosach– „Also das habe ich in meiner Amtszeit auch noch nicht erlebt, dass ein Landesligist wegen Spielermangels ein Spiel absagen muss.“ BFV-Spielleiter Harald Haase war am vergangenen Freitagabend nicht der einzige, der sich über die kurzfristige Absetzung der Samstagspartie zwischen der SpVgg Landshut und dem TSV Moosach wunderte.

Öffentlich waren zu diesem Zeitpunkt die Hintergründe, welche die Gäste zu ihrer Absage bewegt hatten, noch nicht bekannt. Auf den meisten Fußballplätzen im und um den Landkreis Ebersberg waren sie am Wochenende allerdings Gesprächsthema Nummer eins. Auch wenn die reine Faktenlage überschaubar klein war, trieb die Debattenkultur am Spielfeldrand die buntesten Blüten und nährte sich an wildesten Spekulationen und Hörensagen.

„In diese Richtung wird jetzt einiges auf uns zukommen“, hatte Moosachs Fußball-Chef Josef Stimpfle in weiser Voraussicht gesagt, als er erstmals Stellung zu den Vorkommnissen am vergangenen Mittwochabend bezog. Diese Geschehnisse haben bereits jetzt schon ihren Platz als historische Weggabelung in der Vereinschronik eingenommen.

Faktisch haben dazu mehrere Beteiligte bislang Folgendes unabhängig voneinander und übereinstimmend bestätigt: Im Verlauf einer Spielersitzung, deren ursprünglicher Zweck die Bekanntgabe des Abschieds von Florian und Markus De Prato war, kam es zum Bruch zwischen der Mannschaft und den ebenfalls anwesenden Vorstandsmitgliedern Josef Stimpfle sowie Alois Kindseder.

Während über den genauen Inhalt der einzelnen Eskalationsstufen noch große Meinungsverschiedenheiten herrschen, ist das Ergebnis unumstritten: Geschlossen marschierten alle Spieler an den Funktionären vorbei aus dem Raum.

Über den Auslöser darf weiter spekuliert werden, als Anstifter wollen sich die ehemaligen Spielertrainer aber keinesfalls instrumentalisieren lassen. „Wir haben seitdem mehrmals auf die Spieler eingeredet und an ihre Verantwortung appelliert“, sagt Florian De Prato, der den gesamten Kader am Montagabend nicht zum ersten Mal seit dem Moosacher Ausmarsch um sich versammeln will. „Markus und ich sind nicht an einer Schlammschlacht interessiert. Die Jungs sollen alles tun, um den letzten Dreier einzufahren. Wir wollen uns ja auch mit unserem Ziel, dem erreichten Klassenerhalt, verabschieden.“

Auf Nachfrage bezüglich der Spielabsage erklärte Moosachs Fußball-Abteilungsleiter Alois Kindseder lediglich, man hätte zwar „ein paar Spieler“ nach Landshut schicken und mit Personal aus der Reserve auffüllen können; diesem „aussichtslosen“ Unterfangen wollte man sich dann aber doch nicht aussetzen. Gegenüber BFV-Spielleiter Harald Haase habe Moosachs aktueller und vormaliger Co-Trainer Jürgen Werner versichert, „dass sie die letzten zwei Spiele aber unbedingt antreten wollen“. Notfalls will Werner sogar selber spielen.

Die alternativen Szenarien skizziert der Landesliga-Leiter ohne Gewähr so: „Ein weiterer Nichtantritt in den letzten beiden Spielen wäre folgenlos. Andernfalls würden sie vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Einen kompletten Ligaverzicht müssten sie noch vor dem nächsten Spieltag erklären und würden dann in die Kreisliga zurückgestuft.“ Für den Fall, dass Moosach irgendwie eine Mannschaft stellen kann, aber in die Relegation muss, müsse man sich dann gesondert unterhalten.

Am Sonntagabend soll es eine Krisensitzung aller Beteiligten beim TSV Moosach gegeben haben. Ergebnisse waren bis zum Redaktionsschluss allerdings noch offen (Weiterer Bericht folgt).

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