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Peter Moossmann,  ehemaliger Kreis-/Landesliga-Spielleiter. 

Drei Fragen an Ex-BFV-Funktionär Peter Moossmann

Moossmann: Eine weitere Verlängerung hätte weitreichendere Folgen

  • vonOlaf Heid
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Der BFV hat die Aussetzung des Spielbetriebs um mindestens vier Wochen verlängert. Peter Moossmann, ehemaliger Funktionär, äußerte sich dazu.

Der Bayerische Fußballverband hat die zuerst bis zum 23. März angedachte Aussetzung des Spielbetriebs um mindestens vier Wochen verlängert. Über die Folgen und möglichen Szenarien sprach die EZ mit dem erfahrenen Anzinger Ex-BFV-Funktionär Peter Moossmann (72).

Herr Moossmann, was denken Sie über die Verlängerung der Pause?

Ich finde die Lösung sehr sinnvoll und ausgesprochen gut, weil ja auch die Gemeinden und Kommunen die Trainingsstätten und Kabinen gesperrt haben. Wenn der Termin des Neustarts dann trotzdem nicht zu halten ist, wird es aber zeitlich knapp, die Saison zu einem guten Ende zu bringen.

Wechselfrist müsste ebenfalls verlängert werden

Was passiert, wenn der Ball auch noch nach dem 19. April ruht?

Dann könnten wir die Saison bis zum 30. Juni nur zu Ende austragen, wenn auch die Europameisterschaft und Champions League nach hinten verlegt werden. Zusätzlich müsste beispielsweise ebenso die Wechselfrist für die Vereine um mindestens zwei Wochen verlängert werden. Aber mit den Auf- und Abstiegsspielen zwischen den einzelnen Ligen wird es dann auch knapp.

Und wenn die EM wie geplant im Juni stattfindet?

Dann muss der Verband genau überlegen, was er noch macht. Beendet der BFV die Saison ohne Wertung und lässt die nächste bei Null wieder starten, werden die verhinderten Aufsteiger tödlich beleidigt und die geretteten Absteiger heilfroh sein.

Das Gespräch führte Olaf Heid

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