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Lässt ihre Gegnerinnen dank guter Technik oft alt aussehen: die Aßlingerin Sandra Funkenhauser.

Aßlings siebenfache Torschützin im Interview

Funkenhauser: „Die Mädels haben mich gefragt ob sie auch noch mitspielen dürfen“

  • vonOlaf Heid
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Siebenmal war Sandra Funkenhauser für die Frauen des TSV Aßling gegen Neubeuern erfolgreich gewesen. Beim 7:3-Erfolg schoss die 30-Jährige ihr Team im Alleingang zum Sieg.

Sieben auf einen Streich. Das ist in der Vorwoche der Aßlinger Fußballerin Sandra Funkenhauser beim 7:3-Heimerfolg im Bezirksliga-Heimspiel des TSV gegen den TSV Neubeuern gelungen. Die 30-Jährige ist keine unbekannte Stürmerin: Seit Jahren gehört sie nicht nur mit ihren Toren zu den Stützen der Mannschaft, wurde auch schon zweimal Landkreis-Torschützenkönigin. Doch die sieben Treffer zuletzt – gesamt in dieser Spielzeit nun 23 – sollen für die zweifache Mutter nicht die letzten gewesen sein. Mit dem TSV Aßling empfängt sie am Samstag (15.30 Uhr) auf dem Büchsenberg die SG Otterfing/Holzkirchen.

„Die Mädels haben mich unterm Spiel gefragt, ob sie auch noch mitspielen dürfen“

Frau Funkenhauser, herzlichen Glückwunsch zu der bemerkenswerten Leistung. Sieben Tore, davon sechs in einer Halbzeit in Folge – haben Sie überhaupt schon mal so viele in einem Spiel erzielt?

Vielen Dank. Nein, an sechs kann ich mich erinnern, das ist mir einmal gelungen. Sieben Stück waren eine Premiere für mich. Aber da war auch ziemlich viel Glück dabei.

Wie waren die Reaktionen innerhalb Ihrer Mannschaft?

(lacht) Die Mädels haben mich unterm Spiel gefragt, ob sie auch noch mitspielen dürfen. Im Ernst: Es hat sich jede mit mir gefreut. Aber ganz ehrlich gesagt, mir wäre es lieber gewesen, ich hätte selber fünf aufgelegt.

„Ich weiß nicht, ob ein möglicher Gang hoch in die Bezirksoberliga so ratsam wäre“

Was rechnen Sie sich für heuer aus? Nochmal Torschützenkönigin, oder ein erneuter Aufstieg mit dem TSV?

Das ist eine gute Frage, die ich aber nicht wirklich beantworten kann. Ich denke, wir sind als Team in der Bezirksliga gut aufgehoben und glücklich. Zudem halten wir spielerisch ja gut mit. Ich weiß nicht, ob ein möglicher Gang hoch in die Bezirksoberliga so ratsam wäre. Und Torschützenkönigin muss nicht zwingend sein, meine Mannschaft ist mir da schon wichtiger.

Die Corona-Einschläge werden wieder mehr. In wieweit beeinflusst Sie die angespannte Lage?

Ich freue mich generell, dass wir in Aßling wieder miteinander auf dem Platz spielen dürfen und uns treffen können. Beim TSV machen die Verantwortlichen in Sachen Corona-Schutzmaßnahmen einen guten Job, finde ich. Das hat man am vergangenen Wochenende ja gesehen. Was noch alles kommt und wohin es uns führen wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Und was folgt im Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Otterfing? Noch mal sieben Tore auf einen Streich?

Nein, sicher nicht. Wir werden wieder als Mannschaft 100 Prozent geben, und wer dann die Tore zum Sieg schießt, ist mir egal.

(Olaf Heid)

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