Aus privaten und beruflichen Gründen ist es dem ehemaligen Chelsea-Profi und DAZN-Experten Sebastian Kneißl nicht mehr möglich, das Traineramt beim SCBV wahrzunehmen.
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Nach nur zehn Monaten ist schon wieder Schluss: Sebastian Kneißl verlässt den SCBV aus privaten Gründen. sro

Der SCBV hat schon einen Nachfolger gefunden

Sebastian Kneißl: „Ich möche mich von Herzen beim SCBV bedanken“

  • vonOlaf Heid
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Aus privaten und beruflichen Gründen ist es dem ehemaligen Chelsea-Profi und DAZN-Experten Sebastian Kneißl nicht mehr möglich, das Traineramt beim SCBV wahrzunehmen.

Vaterstetten – Die Planungen von Verein und Trainer sahen anders aus. Nach nur zehn Monaten trennen sich die Wege des Fußball-Bezirksligisten SC Baldham-Vaterstetten und Sebastian „Sebbo“ Kneißl (38) schon wieder. Aus privaten und beruflichen Gründen ist es dem ehemaligen Chelsea-Profi und DAZN-Experten nicht mehr möglich, das Traineramt beim SCBV wahrzunehmen.

Stefan Kneißl: „Die Verlagerung meines Lebensmittelpunktes macht es für mich unmöglich, weiterhin eine Mannschaft zu betreuen“

„Ich möche mich von Herzen beim kompletten SCBV für die erneute Zusammenarbeit bedanken“, so Kneißl, der schon 2015/16 erfolgreich im Verein und als Torjäger (19 Treffer) gewirkt hatte. „Leider muss ich den geplanten Weg frühzeitig verlassen. Die Verlagerung meines Lebensmittelpunktes macht es für mich unmöglich, weiterhin eine Mannschaft zu betreuen. Ich hätte gerne die SCBV-Erste, die zweifelsohne ein großes Potenzial hat, weiterentwickelt.“

Helmut Lämmermeier: „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, haben aber vollstes Verständnis für die persönliche Situation“

Ende März informierte der 38-Jährige deshalb Abteilungsvorstand Helmut Lämmermeier und Sportlichen Leiter Thomas Nock, dass er seinen Wohnsitz aus München weg in seine Heimat nach Hessen verlagern wird. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, haben aber vollstes Verständnis für die persönliche Situation von Sebbo“, sagte Lämmermeier. „Ich möchte mich für die sehr professionelle Arbeit von ihm, in dieser auch fußballerisch sehr schwierigen Zeit, herzlich bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.“

Seinem Nachfolger wünschte Kneißl „maximalen Erfolg“. Wer es werden würde, das lag mit Stefan „Bürgi“ Bürgermeier, der das Co-Traineramt bisher inne hatte, auf der Hand. „Mit Stefan haben wir bereits einen Fußballexperten an Bord, der die Mannschaft kennt, mit dieser bereits intensiv gearbeitet hat und in seinen bisherigen Trainerstationen bewiesen hat, dass er das Zeug zum Chef-Trainer hat“, meinte der Sportliche Leiter. „Wir haben vollstes Vertrauen und freuen uns mit Bürgi eine optimale Nachfolgelösung gefunden zu haben.“


Bürgermeier wird zusammen mit Julian Hoch die Leitung der Mannschaft mit Ende des Lockdowns übernehmen


Der 39-jährige Stefan Bürgermeier, der mit der U 16 des FC Bayern München einst Deutscher Fußballmeister war und im Herrenbereich bis zur 3. Liga bei der SpVgg Unterhaching spielte, ist im Landkreis Ebersberg zu Hause und kennt die regionalen Strukturen und Vereine sehr gut. Als Spielertrainer hat er den SV Anzing in der Saison 2013/14 in die Kreisliga geführt und war vor dem SCBV für den TSV Poing, seinen Heimatort, als Trainer tätig. Bürgermeier wird zusammen mit Julian Hoch, der weiterhin als Co-Trainer zur Verfügung steht, die Leitung der Mannschaft um Kapitän Fabian Kreissl bereits mit Ende des sportlichen Lockdowns übernehmen und die nun fast zwei Jahre dauernde Saison, sofern möglich, zu Ende bringen.

Der neue Cheftrainer des SCBV bedankte sich beim Verein für das Vertrauen und ebenfalls bei Sebbo Kneißl „für die gute Zusammenarbeit“ und wünschte ihm „alles Gute für die Zukunft. Gleichzeitig freute sich Bürgermeier „natürlich auf die neue Herausforderung.


(ez/ola)

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