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SCBV-Urgestein Florian Lechner geht nach Pframmern

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Von: Wolfgang Herfort

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Florian Lechner trug lange Zeit das Trikot des SCBV.
Florian Lechner trug lange Zeit das Trikot des SCBV. © Stefan Rossmann

Der TSV Oberpframmern hat sich in der Winterpause verstärkt. Florian Lechner wechselt vom SC Baldham-Vaterstetten zum Kreisligisten.

Oberpframmern - Den Wechsel vom SC Baldham Vaterstetten zum TSV Oberpframmern bezeichnete Lechner als „logischen Schritt“, nachdem in Pframmern „mehrere meiner Spezln spielen“. Seit Jahren stehe man in Kontakt. Nach einer fast zweijährigen Verletzungspause möchte Lechner schnellstmöglich wieder auf dem Platz stehen.

Bis es so weit ist, soll er Spielertrainer Manu Lutz als Co-Trainer unterstützen und auch in der Folge den spielenden Co-Trainer geben. Der Abwehrroutinier, der demnächst 30 wird, freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich möchte mit meiner Erfahrung auf und neben dem Platz dem Team helfen und die sportliche Situation schnellstmöglich verbessern.“ Das SCBV-Urgestein ist zuversichtlich, dass der erlittene Knorpelschaden einer Fortsetzung der Karriere nicht im Wege steht. Denn Lechner sagt von sich selber, „fußballverrückt“ zu sein. „Anfangs werde ich vorsichtig zu Werke gehen, bis ich sicher, dass die alte Stabilität zurück ist.“

Für Pframmerns Abteilungsleiter Benedikt Fürst, ist die Verpflichtung Lechners eine „optimale Verstärkung“. Nicht nur, weil er helfen könne, die Mannschaft vom Abstiegsrelegationsplatz in angenehmere Kreisliga-Gefilde zu führen. Lechner werde, so Fürst, „zum einen die defensive Stabilität stärken und zum anderen Spielertrainer Lutz entlasten“.

Lechner, lange Jahre Stammspieler beim SCBV war, ist „heiß auf die neue Aufgabe und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den jungen Pframmerner Spielern“. Auf seinen Ex-Club sieht der 29-Jährige mit einem weinenden Auge zurück: „Ich möchte mich beim SCBV herzlich für die vergangenen zehn Jahre bedanken und wünsche alles Gute für die Zukunft!“

Allzu lange muss Lechner nicht auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen warten. Am 29. Januar trifft er im Rahmen der Vorbereitung auf den SCBV. (Wolfgang Herfort)

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