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Ball in Bedrängnis gefangen: VfB-Keeper Dominik Schlerf musste dennoch zweimal hinter sich greifen.

„Wir haben nicht viel richtig gemacht heute“

Serie des VfB Forstinning reißt beim TSV Dorfen

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An dem erwartet heißen Pflaster Dorfen hat sich der VfB Forstinning die Füße und damit seine Serie verbrannt. Nach einer schnellen Führung agierte der VfB in weiten Teilen der Partie zu passiv und unterlag am Ende nicht ganz unverdient mit 1:2 Toren.

Forstinning –- „Sehr schade,“ kommentierte dann auch VfB-Trainer Ivica Coric, der kurzfristig den grippeerkrankten und zuletzt sehr treffsicheren Offensivakteur Felix Füchsl ersetzen musste. Dafür rückte Umut Mutlu in die Spitze. Und der Ersatzstürmer zeigte gleich die geforderten Qualitäten bei der schnellen VfB-Führung. Nach einem Zuspiel von Ivan Bacak wand sich Mutlu mit einer schlangengleichen Drehung um seinen Gegenspieler und schloss aus halblinker Position mit seinem eigentlich schwächeren linken Fuß ab. Dorfens Schlussmann Alexander Wolf bekam zwar noch seine Hände dran, musste den Ball aber passieren lassen.

Ein Start nach Maß also für den Seriensieger und Belohnung für den anfänglichen Druck. Mutlu verpasste dann aber das mögliche 2:0 völlig alleine vor Wolf (16.).

Auf der Gegenseite hielt die VfB-Abwehr im ersten Durchgang den Kontrahenten meist erfolgreich aus dem eigenen Strafraum fern, bei einem Distanzversuch von Gerhard Thalmaier musste sich Schlussmann Dominik Schlerf einmal mächtig strecken. Mit dem Resultat durfte der VfB in der Halbzeitpause zufrieden sein, auch wenn nach der Führung zu viel Passivität einkehrte. Nach Wiederanpfiff drängte Dorfen den VfB erst einmal weit in dessen Hälfte, Markus Mittermayer verpasste dabei nach einer feinen Ballstafette etwas überhastet den Ausgleich.

Forstinning befreite sich dann aus der Umklammerung und hätte beinahe bei einem abgefälschten Flankenball von Dennis Vatany jubeln dürfen. Doch als sich bei den VfB-Fans schon der Gedanke an den elften Sieg in Folge einschlich, schlug Dorfen zweimal eiskalt zu. Nach einem Flankenball prallte das Spielgerät unabsichtlich an die Hand von VfB-Verteidiger Mathias Hirt, der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Dorfens Trainer Christian Donbeck wechselte für diesen Zweck eigens Andreas Petermeier ein, und dies erfolgreich zum 1:1 (70.). Und keine zwei Zeigerumdrehungen später folgte der Knock-Out für den VfB. Dorfen durfte sich unbehelligt am Strafraum zupassen, Fabio Zöller traf von der Kante zum 2:1.

Forstinning vermochte in der restlichen Spielzeit den Hebel nicht mehr umzulegen, die Serie ist Geschichte. „Wir haben nicht viel richtig gemacht heute. Und wir haben verdient verloren. Nicht, weil Dorfen besser war, sondern es mehr wollte,“ analysierte Coric die Partie treffend.  arl

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