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Lange hielten die SG-Damen aus Hohenlinden und Forstern (l. , Veronika Mutz) dem anstürmenden Favoriten aus Eching (r. Ulrike Wieser) stand.

Lange dagegengehalten

SG Hohenlinden/Forstern: Knappe Niederlage im Pokal gegen die Damen des TSV Eching

  • vonOlaf Heid
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Die SG Hohenlinden/Forstern hat lange gegen die favorisierten Damen des TSV Eching mitgehalten, am Ende reichte es allerdings trotzdem nicht zum Einzug in die nächste Pokalrunde.

Hohenlinden – Es war das erwartete Aus, das die Fußballfrauen der SG Hohenlinden/Forstern im Viertelfinale des Bezirkspokals ereilte. Doch das Ergebnis war aller Ehren wert: Die Spielgemeinschaft um das Trainerduo Wolfgang Häusler/Jan Rathke unterlag dem favorisierten Bezirksligisten TSV Eching nur knapp mit 0:1 (0:0).

Dieses Duell nur darauf zu begrenzen, wird aber der Leistung des A-Klassisten aus dem Kreis Ebersberg und Erding nicht gerecht. „Unsere ganz junge Mannschaft hat aufopferungsvoll bis zum Schluss gekämpft“, lobte Rathke die Mannschaft.

Im Regen von Hohenlinden ließen die Gastgeberinnen nur wenig zu, weil sie die Räume eng machten und spielerisch phasenweise dagegen hielten. Die Echinger, ihres Zeichens aufstiegsambitionierter Tabellenzweiter, hatten klar ein optisches Übergewicht, taten sich aber gegen die vielbeinige Abwehr der SG lange schwer.

„Eching hatte durchaus gute Chancen, aber wir lange das Glück des Tüchtigen“

„Eching hatte durchaus gute Chancen, aber wir lange das Glück des Tüchtigen“, meinte Rathke. Erst in Minute 74 war der Bann gebrochen, als Kelly Scholz nach einem Freistoß in den Strafraum am schnellsten reagierte und Hohenlindens Torhüterin Sophie Singer das einzige Mal bezwingen konnte.

Gelegenheiten zum Ausgleich waren danach zwar Mangelware. Dennoch: Für die aufstiegsambitionierte Hohenlindener-Forsterner Formation, bei der Neuzugang Katja Lalk (36, zuletzt beim TuS Holzkirchen aktiv) bei ihrer Premiere voll überzeugte, war das Resultat kein Beinbruch, sondern aller Ehren wert. Denn das, was die Trainer so stolz macht, ist der Umstand, dass der Anteil an SVH-Eigengewächsen wieder gestiegen ist und das verjüngte Team weiter – auch spielerisch – zusammenfindet.

Für den Ligaalltag ist Coach Rathke daher „sehr optimistisch“, weiter um den Aufstieg mitzuspielen. Nächster Auftritt der SG ist am Samstag, 17. Oktober, gegen die SG Aschheim/Ismaning/Kirchheim. Das Derby gegen Markt Schwaben II wurde auf den 27. März 2021 verlegt.

SG Hohenlinden/Forstern
Sophie Singer, Emely Küverling, Josephine Brauner, Franziska Heidfeld, Johanna Kufer, Katja Lalk, Manuela Rappolder, Liza Obermeier, Lisa Dimpflmaier, Hanna Reichel, Anja Peter; Leonie Resch, Kathi Wagner, Veronika Mutz.

(OLAF HEID)

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