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Abgang in die A-Klasse: SG Hohenlinden/Forstern zieht Kreisklassen-Mannschaft zurück

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Von: Olaf Heid

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Sie spielt Pässe in der Rückserie mit der SG in der A-Klasse: Viktoria Rathke.
Sie spielt Pässe in der Rückserie mit der SG in der A-Klasse: Viktoria Rathke. © Riedel

Die SG Hohenlinden/Forstern tritt nicht mehr in der Kreisklasse an. Das Frauenfußball-Team spielt im neuen Jahr außer Konkurrenz in der A-Klasse.

Hohenlinden – Die Verantwortlichen des SV Hohenlinden haben das Für und Wider abgewogen, aber letztlich für die Frauenmannschaft den aus ihrer Sicht vernünftigsten Schritt beschlossen: „Wir haben die SG aus der Kreisklasse zurückgezogen“, teilte SVH-Damenleiter Jan Rathke mit. Doch dies bedeutet keineswegs das Aus des Frauenfußballs in Hohenlinden.

„Wir spielen nun in der Rückrunde in der A-Klasse – außer Konkurrenz in der Gruppe mit Poing. Da freuen wir uns drauf.“

Es sei ein Schritt, um die Entwicklung der jungen Mannschaft zu fördern, erläuterte Rathke den freiwilligen Gang in die unterste Klasse im BFV-Kreis München. Und sie damit auch vor weiteren Negativerlebnissen zu schützen. Bis zur Saisonunterbrechung hatte die neu formierte SG Hohenlinden/Forstern in sieben Spielen auch sieben Niederlagen bei 8:38 Toren kassiert. „Wir versuchen ein junges Team aufzubauen und ihr den Druck zu nehmen“, betonte der Damenleiter. „Die Kreisklasse kam zu früh für unsere vielen sehr jungen Spielerinnen, die einfach noch Zeit brauchen.“ SG-Trainer Sven Eisenreich soll darum nun die Entwicklung eine Etage tiefer in Ruhe vorantreiben können. „Und da gehen wir lieber einen Schritt zurück, um vielleicht anschließend zwei nach vorne zu machen“, betonte Jan Rathke.

Die Spielgemeinschaft mit dem Nachbarn aus dem Kreis Erding wird dazu weiter aufrecht erhalten, allerdings hatte sich der Forsterner Anteil an der SG coronabedingt sowieso schon reduziert. Den Großteil der Elf stellte der SVH. Erstes Spiel in der A-Klasse 1 – ohne Wertung – wird am 25. März 2022 gegen den TSV 1860 München sein. Das Derby gegen Poing folgt am 15. Mai.

Damit steht auch fest, dass in der nun neun Teams umfassenden Kreisklasse nur noch ein Absteiger gesucht wird. Die gefährdete SG Baiern/Höhenrain (8.) muss am Saisonende nur mehr eine Mannschaft hinter sich lassen, um den Klassenerhalt feiern zu können. Für die Elf von Trainer Stefan Wagner und auch Spitzenreiter SpVgg Markt Schwabener Au gibt es damit in der Rückrunde ein Derby weniger. Baiern hätte gleich Anfang März die Herliner SG empfangen, nun ist sie spielfrei. (Olaf Heid)

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