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Der Aßlinger Jonas Hintermayer (v.) sorgte mit seinen Toren dafür, dass die SG (hier im Halbfinale gegen den Zornedinger Nicolas Englmann) den Titel holte.

Hallenkreismeisterschaft der U19 in Poing

SG Ostermünchen/Aßling/Emmering holt sich die Landkreiskrone

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Für die meisten A-Jugendspieler war am Samstag nicht nur neu, dass es am Kiosk frische Sandwiches gab. Auch das Reglement der Hallenkreismeisterschaft bot einige Neuerungen für viele Zuschauer und Aktive.

„Was für eine geniale Idee“, fand der Markt Schwabener Jugendtrainer Georg Holley, als er am Samstag in der Poinger Dreifachturnhalle vorbeischaute. Sein erster Gedanke, als er die Halle betrat: „Was duftet hier denn so?“ Die Düfte kamen vom Sandwich-Maker am Kiosk, was Holley so noch nie bei einem Turnier gesehen hatte. Der eigentlich unbeteiligte Trainer deckte sich mit einem Schinken-Käse-Toast, Gummibärchen und etwas zu trinken ein, um dann auf der Tribüne den zehn Landkreisteams zuzusehen. Dort fiel ihm auf, was auch der dreiköpfigen Turnierleitung um Alois Moser sofort ins Auge stach: die teils fragenden Gesichter von Spielern und Trainer bei Pfiffen der Schiedsrichter. Gespielt wurde nämlich nach den Regeln der Hallenfußballvariante Futsal. Die sehen unter anderem kumulierte Fouls vor. Das heißt: Begeht ein Team vier Fouls im Spiel, bekommt der Gegner einen Strafstoß.

Einen solchen wünschte sich auch die A-Jugend des TSV Grafing, als der Schiedsrichter den Gegner zum vierten Mal verwarnte. Ein Strafstoß blieb aber aus, was für Unverständnis auf dem Platz und den Rängen sorgte. BFV-Turnierleiter Philipp Reisberg stellte sich den aufgeregten und zahlreichen Fragestellern auf der Tribüne. Kumuliert würden dieses Foul nur werden, wenn es während des laufenden Spiels passiert. Da die Uhr zum Zeitpunkt des angesprochenen Foulspiels gerade angehalten war, blieb es bei den bisher drei Mannschaftsfouls – ohne Strafstoß.

„Es haben sich viele beschwert, und teilweise wussten auch die Schiedsrichter nicht weiter“, fasste Turnierleiter Moser zusammen. Bis auf vereinzelte Regel-Aufreger, die zum größten Teil aus der Unwissenheit der teilnehmenden Fußballer entstanden, lief die Hallenkreismeisterschaft laut Moser aber einwandfrei ab. Insgesamt seien wenig Tore gefallen, sodass im zweiten Halbfinale, dem Spiel um Platz drei und dem Endspiel das Zehnmeterschießen entscheiden musste.

Zuerst unterlag der TSV Zorneding vom Punkt dem späteren Turniersieger (3:4 n.E.), dann hatte auch der ATSV Kirchseeon das glücklichere Füßchen (1:3 n.E.). Im Finale blieb die U19 der SG Ostermünchen/Aßling/Emmering cool und holte sich vor der JFG Ebrachtal die Landkreiskrone (3:4 n.E.).

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