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Sieg gegen Bayernliga-Absteiger - Diakite köpft Forstinning gegen Wasserburg zum Erfolg

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Defensiv kompromisslos und offensiv effizient traten Nico Weismor (rot) und der VfB Forstinning gegen die Wasserburger Löwen auf. Ein Erfolgsrezept.
Defensiv kompromisslos und offensiv effizient traten Nico Weismor (rot) und der VfB Forstinning gegen die Wasserburger Löwen auf. Ein Erfolgsrezept. Foto: stefan rossmann © stefan rossmann

Der VfB Forstinning konnte den nächsten Sieg der Saison einfahren. Der ersatzgeschwächte Landesliga-Aufsteiger setzte sich knapp gegen Wasserburg durch.

Forstinning – Besser geht’s nicht: Nach den sich häufenden Hiobsbotschaften von verletzten Offensivakteuren in den letzten drei Wochen und den zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Landshut und in Eggenfelden, behielt der VfB Forstinning gegen den TSV 1880 Wasserburg im heimischen Sportpark die Oberhand und siegte dank einer enorm disziplinierten Vorstellung mit 1:0. Irgendwie ein Tor erzielen und hinten die Null halten: Mit dieser Vorgabe gingen die angriffsgeschwächten VfBler in die Partie.

Nachdem mit den verletzten Sven Jajcinovic, Ivan Bacak und Kevin Becker der ordnende Fuß in der Offensivbewegung fehlte, zudem Simon Kürbs und aktuell noch Lukas Bauer als Angriffsspitzen ausfielen, blieb Trainer Ivica Coric nichts anderes übrig als auf diese Marschroute zu setzen. Entsprechend verlief auch die Partie: Stringente Angriffsaktionen und packende Strafraumszenen blieben extrem rar gesät, dafür liefen und kämpften die Forstinninger um jeden Meter Raumgewinn und hielten letztlich die ebenfalls ersatzgeschwächt aufgelaufenen Löwen aus Wasserburg im Zaum.

Die Gäste aus Wasserburg mussten nach den Serienaufstiegen in den letzten Jahren mit dem Abstieg aus der Bayernliga einen Rückschlag nach der stetigen Aufwärtsbewegung verkraften. Entsprechend kräftig verläuft der Umbruch mit vielen neuen Spielern und mit Harry Mayer als neuem Cheftrainer an der Außenlinie. Mayer sah zunächst einen etwas aktiveren VfB, die erste Gelegenheit resultierte aus einem zu zentral platzierten Freistoß von Marko Nikolic. Auf der Gegenseite prüfte Wasserburgs phonetisch herausragender Akteur Bruno Ferreira Goncalves nach einem flinken Solo VfB-Schlussmann Michael Heidfeld. Dies sollte für lange Zeit die einzig nennenswerte Aktion der Gäste bleiben, während Forstinning zum Ende der ersten Halbzeit etwas aktiver wurde.

Neuzugang Suongo Diakite köpfte einen Eckball knapp über die Querlatte als erste Annäherung (31.). Und mit der nächsten Chance führte die Heimelf. Abdelilah Erraji erlief eine weiten Flankenwechsel, dribbelte sich in Richtung Strafraum und zog den Flankenball in die Mitte. Diakite fand den perfekten Moment und köpfte gegen die Laufrichtung von Wasserburgs Schlussmann Alexander Boschner zum 1:0 ein (35.).

Im zweiten Durchgang beschränkte sich Forstinning bis auf einen Distanzschuss von Abdullah Aynaci (54.) auf die Wahrung des Vorsprungs, den Gästen fiel außer einer wiederum durch Heidfeld vereitelten Chance von Goncalves nichts durchdachtes ein. Am Ende jubelten also die VfBler über die Optimalausbeute nach einer angesichts der Umstände sehr schwierigen Partie.  (arl)

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