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Nudeln kamen auch bei den kleinen Bayern gut an. Poings Spieler sorgten dafür, dass mittags kein Nachwuchskicker leer ausging und alle Kräfte sammeln konnten für die weiteren Partien.

Sehr gute Organisation und namenhafte Vereine

Poinger Hallenmasters - “Hallentunier auf höchstem Level“ 

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Beim U 9-Wettbewerb der 18. Auflage des Poinger Hallenmaster Turniers mit zahlreichen namhaften Mannschaften gewann der SK Sturm Graz. Der FC Bayern München wurde Vierter.

Die Poinger Hallenmasters werden erwachsen. Beim U 9-Wettbewerb der 18. Auflage des Turniers mit zahlreichen namhaften Mannschaften gewann der SK Sturm Graz. Der FC Bayern München wurde Vierter.

„Du brauchst viele Hände, die im Hintergrund arbeiten“, sagt Ludwig Auer und ist dabei völlig entspannt. Der Poinger Jugendleiter konnte sich einige Spiele von der Tribüne aus ansehen. Ein Genuss, der ihm bis dato kaum vergönnt war. Als er vor fast zwei Jahrzehnten den Kontakt zum FC Bayern herstellte, war ihm noch nicht klar, wie groß das Turnier mal werden würde. Viele Jahre später sei bei den Münchner Proficlubs bekannt, „dass wir sehr gute Organisatoren sind und Hallenturniere auf höchstem Level anbieten.“ Das sprach sich im Nachwuchsbereich der Proficlubs schnell rum, weswegen auch heuer wieder acht namhafte Vereine im Teilnehmerfeld waren. Für diese hohe Qualität investiert Auer mit seinem Orga-Team viel. Schließlich müssen die zehn Mannschaften nicht nur während des Turniers verpflegt und versorgt werden, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten organisiert werden. Insbesondere die Teams aus Österreich brachte Auers Kollege Stefan Eittinger im Hotel Poinger Hof und in der Pension Schererhof unter.

Von der Tribüne oder vom Parkett aus, das Geschehen beim U9-Turnier wurde aufmerksam verfolgt.

„Stefan macht mittlerweile die ganze Orga. Er ist mit Herzblut dabei und man glaubt ihm jedes Wort, das er sagt.“ Diesmal war es also Eittinger, der den Hallenmasters seinen Stempel aufdrückte. Ihm zur Seite stand Claudia Pilizota, die das Catering zusammen mit der Poinger Herrenmannschaft „sensationell“ (Auer) im Griff hatte. So konnte sich Auer die Zeit nehmen, in Ruhe von der Tribüne aus zuzusehen. „Das war mein Ziel. Die Turniere müssen auch ohne mich weiterlaufen. Und am Samstag haben sie mich schon nicht mehr gebraucht“, freute sich Auer, der sich auch über das positive Abschneiden seiner Teams freute. Die erste Poinger Mannschaft punktete gegen den FC Augsburg und den 1. FC Nürnberg und gewann sogar gegen Wacker Innsbruck und den FC RB Salzburg. Und zum Schluss durfte auch die zweite Delegation des TSV Poing jubeln: In ihrem letzten Spiel erkämpfte sie sich ein 0:0 gegen die Stuttgarter Kickers.

An seine neue Rolle hat sich Auer schnell gewöhnt. Beim U10- und U11-Turnier der Hallenmasters am kommenden Wochenende möchte er wieder entspannt auf der Tribüne sitzen.  jpi

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