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Spieler wie Tim Mosch (l.) stehen bereit, um das Verletztentrio auf Grafinger Seite heute im Auswärtsspiel beim TSV Egmating zu ersetzen.  

Gemischte Gefühle nach der Partie in Höhenkirchen

Stark geschwächte Grafinger reisen nach Egmating

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Das erste Spiel gewonnen, nur zwei Tage später die Möglichkeit zum Nachlegen. Eigentlich könnte die Vorfreude beim TSV Grafing auf das Duell diesen Dienstag, 20 Uhr, beim TSV Egmating groß sein. Doch der Saisonstart hat schmerzende Wunden hinterlassen.

Grafing – Trainer Andreas Schmidt und seine Schützlinge sind in Gedanken immer noch ein wenig bei der Partie in Höhenkirchen. Sicher, 2:3 gewonnen, Mund abputzen, ran an die nächste Aufgabe wäre das Motto. Nicht so diesmal. Zu sehr schmerzt die Partie. Genauer gesagt, die drei Verletzten, die die Grafinger zu beklagen hatten. Patrick Specht fällt mit Adduktorenproblemen aus, wie schwer die Verletzung bei Quirin Kreitmaier ist, lässt sich noch nicht absehen, und Tobias Höge muss mit Problemen am Oberschenkel passen. „Natürlich passieren Muskelverletzungen immer mal wieder“, relativiert Grafings Technischer Leiter Jürgen Daser Vorwürfe an die Härte der Höhenkirchener. Wird dann aber sehr präzise: „Das war fast Körperverletzung, was mit Quirin passiert ist.“ Dasers Forderung: „Da müssen die Schiris einfach besser drauf schauen.“

Dass der Ausfall des Stamm-Trios beim zweiten Spiel nicht einem Drama gleichkommt, liegt zu einen am breiten Kader („hätte nicht gedacht, dass sich das so früh bezahlt macht“) sowie dem Umstand, dass auch der letzte Bärenstädter Urlauber wieder bereit ist, ins Trikot zu schlüpfen. „Von daher sind wir zuversichtlich“, versichert Daser. Er wird die Partie in Egmating (beim Auftakt 2:1-Sieger über Aufsteiger FC Ebersberg) ganz bestimmt locker und entspannt verfolgen. Nämlich auf dem Weg nach New York in einen einwöchigen Kurzurlaub.  

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