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Michael Pohn (Mitte) hütet künftig das Tor von Grasbrunn.

SC Baldham-Vaterstetten verstärkt sich mit neuen Spielern

Personalkarussell dreht sich

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Der SC Baldham-Vaterstetten bringt personelle Bewegung in seinen Kader. Michi Pohn verlässt die Vaterstettener in Richtung TSV Grasbrunn-Neukeferloh. Neu dabei dagegen ist Niklas Stepanek aus Haidhausen.

Noch schlummern die Trainingsplätze im Vaterstettener Sportpark seelenruhig unter einer (phasenweise) weißen Schneedecke vor sich hin. Frühestens zum offiziellen Vorbereitungsstart in gut zwei Wochen, am 4. Februar, werden die Fußballschuhe des Bezirksliga-Spitzenreiters ihre ersten Spuren ziehen. Darunter werden sich neue Abdrücke finden, aber auch bekannte fehlen.

So viel steht beim SC Baldham-Vaterstetten bereits jetzt fest. Die zweitbeste Abwehr der Liga (16 Gegentore in 20 Partien) bekommt zum Trainingsauftakt zusätzliche Unterstützung vom Kreisliga-Zweiten der Gruppe 3, der SpVgg Haidhausen, in Person von Niklas Stepanek. Der 25-Jährige stand in der laufenden Spielzeit zehnmal für den Aufstiegsaspiranten auf dem Feld.

Gleichzeitig muss SCBV-Trainer Gzim Shala eine Stammkraft aus den eigenen Reihen überraschend ziehen lassen. „Michi Pohn wechselt

Niklas Stepanek kommt aus Haidhausen

auf eigenen Wunsch zu Grasbrunn“, gab Vaterstettens Abteilungsleiter Helmut Lämmermeier bekannt. Der 22-jährige Torhüter (neun Einsätze) war erst zu Saisonbeginn aus Moosach zur Mannschaft gestoßen und hatte sich den Platz zwischen den Pfosten bislang mit Maximilian Salamon (elf Einsätze) geteilt. Beim Kreisklassisten TSV Grasbrunn-Neukeferloh wird Pohn auf seinen vormaligen Spielertrainer aus Moosacher Zeiten, Markus De Prato, treffen.

„Michis Rolle wird bei uns Daniel Leuverink übernehmen“, kündigte Lämmermeier indes quasi ein Comeback des 31-jährigen Vereinsurgesteins und langjährigen Nummer eins an. Zuletzt war Leuverink als Feldspieler in den Baldhamer Reserveteams im Einsatz.

Darüber hinaus muss Shalas Offensivabteilung künftig wohl vermehrt auf den Torriecher von Topscorer Roman Krumpholz verzichten. „Roman steht uns berufsbedingt in der Rückrunde kaum zur Verfügung“, so Lämmermeier. Der Meisterschaftsanwärter muss demzufolge irgendwie die Qualität von 14 Treffern und sieben Assists in 18 Spielen kompensieren.

Ob das angestoßene Personalkarussell des SCBV dahingehend bis zum Punktspielstart noch einen Ersatzmann aufgabelt, werden die nächsten Wochen zeigen.

Text: Julian Betzel

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