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Egal in welcher Höhe: Tim Lehrmann (r.) und der SV Anzing wollen am Donnerstagabend in Ottobrunn mit vollem Einsatz den nächsten Dreier landen.

„Ottobrunn bleibt aber mit Sicherheit drin“ - Punkte will der SV aber nicht beisteuern

SV Anzing vor Duell mit Abstiegskandidat TSV Ottobrunn

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Dass sich der TSV Ottobrunn und der SV Anzing in der Konstellation Abstiegskandidat und gesicherter Vierter am heutigen Abend (18. April) um 19.30 Uhr, Mitte April im Stadion am Haidgraben gegenüberstehen würden, hätte zu Saisonbeginn wohl keiner erwartet.

„Bei uns kommt es zwar immer auf die Leute an, aber ich habe schon gewusst, dass da mehr drin ist“, sieht sich Anzings Pressesprecher Benno Stadler nach zwei Jahren Abstiegskampf bezüglich der eigenen Möglichkeiten in seiner Vorahnung bislang mehr als bestätigt. „Von Ottobrunn hatte man sich als Absteiger aus der Bezirksliga aber schon mehr erwartet. Es wundert mich brutal, dass die da unten stehen.“

Wobei es zugegebenermaßen nicht so einfach sei, nach einer derartigen sportlichen Zäsur in kurzer Zeit eine neue Mannschaft zu formen. „Ottobrunn bleibt aber mit Sicherheit drin“, glaubt Stadler. Nur punkten müsse die Elf von Spielertrainer Tim Müllmaier halt gegen andere. Denn: „Wir wollen keinesfalls was herschenken, das gehört sich nicht.“

Bei einem Bezirksligaabsteiger, der auf dem Relegationsplatz ums Überleben kämpft, dürfen sich die Gäste allerdings keine 45-minütige Aufwachphase wie zuletzt gegen den TSV Waldtrudering leisten. „Da war ein bisserl die Luft raus, aber jetzt haben wir uns wieder gefangen“, ist Stadler überzeugt davon, nach drei Pleiten den zweiten Dreier in Reihe einfahren zu können. „Ottobrunn ist ein schlagbarer Gegner und Flutlichtspiele gefallen uns sowieso immer.“

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