Robert Jovanovic ist zurück in Hohenlinden und gibt wieder den Ton beim Kreisligisten an.
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Robert Jovanovic ist zurück in Hohenlinden und gibt wieder den Ton beim Kreisligisten an.

Robert Jovanovic und Mike Königsmark zurück an alter Wirkungsstätte

SV Hohenlinden: Bereits der dritte Trainer vor dem ersten Spiel

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Noch vor dem ersten Punktspiel ist die Trainer-Position beim SV Hohenlinden bereits zum dritten Mal (!) neu besetzt worden. Robert Jovanovic ist zurück beim Kreisligisten.

Hohenlinden – Das Trainerkarussell in Hohenlinden dreht sich weiter in Höchstgeschwindigkeit. Noch vor dem ersten Punktspiel ist diese Position beim Kreisligisten zum dritten Mal (!) neu besetzt worden. Nach der schnell beendeten Anstellung von Thomas Spahr folgte das Interregnum von Robert „Baggio“ Wimmer mit vier Trainingseinheiten und einer mit 1:4 verlorenen Testpartie beim TSV Moosach-Hartmannshofen.

Vor einigen Tagen verpflichtete nun die Abteilungsleitung um Fritz Oskar ein altbekanntes Gespann für die Außenlinie: Robert Jovanovic und Mike Königsmark kehren an die Wirkungsstätte ihrer früheren Erfolge zurück und übernehmen fortan die Verantwortung.

Robert Jovanovic: Als Spielertrainer wesentlich an der Rückkehr in die Kreisliga beteiligt

Handicap aber gleich zu Beginn: Jovanovic weilt für einige Wochen im Urlaub, sein Co-Trainer leitete dafür bereits die beiden Einheiten unter der Woche und wird auch die beiden ersten Saisonspiele verantworten. Jovanovic war als Spielertrainer wesentlich an der Rückkehr des SV Hohenlinden in die Kreisliga beteiligt. 2014 trat er seinen Dienst bei den Herlinern an und schaffte den Durchmarsch von der A-Klasse in die Kreisliga binnen zwei Jahren. Der Kontakt zu einigen Spielern riss auch nach der Beendigung seiner erstmaligen Tätigkeit nicht ab, sein zweites Engagement fixierte die Fußballleitung nun am vergangenen Montag. Dabei erwartet den nun nur noch als Trainer fungierenden Linksfuß eine wahre Herkulesaufgabe. „Das weiß er, wir haben ihm nichts vorgemacht.“ Fritz Oskar dürfte also dem neuen Gespann die derzeitige Realität in Hohenlinden aufgezeigt haben. „Die Vorbereitung ist nicht gerade optimal gelaufen.“

Benedikt Fürst: „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe.“

Die Einschätzung von Oskar zeigt einen deutlichen Zug zur Untertreibung, mit den zwei Trainerwechseln, den Testspielverläufen und der Trainingsbeteiligung dürften die Verantwortlichen alles andere als glücklich sein. Zumindest hofft Oskar jetzt mit dieser Personalentscheidung Aufbruchstimmung zu erzeugen. „A bissl was geht immer, und wir werden nichts abschenken.“

Eine großartige Gelegenheit besteht hierzu bereits mit dem Ligaauftakt gegen den TSV Oberpframmern Auch wenn deren Abteilungsleiter Benedikt Fürst etwas tief stapelt: „Unsere Personaldecke ist nicht rosig. Das sieht man schon daran, dass ich der zwölfte Mann bin. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe.“ Die derzeitige Urlaubswelle nach dem langen Coronaverzicht treffe eben alle Mannschaften laut Fürst. Bei Pframmern kommt erschwerend dazu, dass sich Goalgetter Michael Huber bei der Generalprobe eine Knieverletzung zuzog und geraume Zeit ausfallen dürfte. „Und das, wo die nächsten Wochen hart werden“, so Fürst, „mit Srbija und Oberföhring treffen wir gleich einmal auf zwei Favoriten.“ Und trotzdem freut sich Fürst natürlich auf den Auftakt: „Endlich geht es los. Und das gleich mit einem Landkreisderby.“ Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr auf dem Herliner Sportplatz.  

(arl)

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