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Nicht zum Hinsehen: Hrvoje Plazanic erlebte mit seiner Hohenlindener Mannschaft einen schmerzhaften Feiertag.

Heimklatsche gegen SV Waldperlach

„Ein Offenbarungseid“ - Debakel für SV Hohenlinden

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Eins zu sechs. Der Spieltag am Feiertag brachte den Kreisligakickern des SV Hohenlinden keinen Grund zum Feiern, sondern eine schmerzliche Lehrstunde vom SV Waldperlach.

Hohenlinden – Nach dem 1:6-Debakel gegen den SV Waldperlach schwankten die Spielbeschreibungen. „Grausam“, so SVH-Pressesprecher Klaus Hufschmid. „Wir haben keine fünf Pässe am Stück zusammengebracht“, meinte Fan Christian Unverdorben. „Ein Offenbarungseid“, bekannte Trainer Günter Neef. Die Tendenz der Erklärungen wies sehr deutlich und ausschließlich in eine Richtung.

Dabei hatte sich der SV Hohenlinden nach der enttäuschenden 1:4-Niederlage in Heimstetten viel vorgenommen und kündigte physische Präsenz gegen den Aufstiegsaspiranten aus Waldperlach an. Doch nach der Partie lag die Enttäuschung bei Anhängern und Trainer deutlich greifbar in der Luft ob der Darbietung, während sich einige Akteure dem Geschehenen unmittelbar nach dem Schlusspfiff seltsam gleichgültig gegenüber stellten. „Es war eine Fortsetzung des Prozesses in den letzten zwei, drei Trainingswochen,“ musste auch Neef konsterniert feststellen. „Am Dienstag hatte ich sechs Spieler im Training, elf fehlten entschuldigt. Das ist Aussage genug.“ Und wie es nun weiter gehe? „Weiß ich noch nicht“, entgegnete der Übungsleiter.

Pierre König mit Hattrick für SV Waldperlach

Der SVH brachte kein Bein auf die Erde, während der souverän auftretende Gast sich in der Anfangsphase gleich einmal den Luxus eines vergebenen Strafstoßes von Kevin Orlando leistete. Dies spielte aber keine Rolle, denn Simon Bartholomae übernahm beim zweiten Elfer Verantwortung – 0:1.

Noch vor der Pause erhöhte Orlando nach einem Angriff über die rechte Seite auf 0:2. Die kurzzeitige Hoffnung auf Besserung oder gar einen Punktgewinn nach dem Anschlusstreffer von Veli Zenuni (47.), wiederum mit einem Strafstoß, erfüllte sich nicht. Im Gegenteil. Die Gäste hatten anscheinend das Bayern-Spiel in Tottenham genau beobachtet und trafen nun präzise und konsequent bei nahezu jeder Gelegenheit. Wiederum Bartholomae und Pierre König mit einem Hattrick besiegelten das Desaster für Hohenlinden.    arl

Hohenlinden: Zivkovic, Pasic, Sipus, Hamberger, Plazanic, Cay K., Attenberger, Klaes, Kamposioris, Jajcinovic, Zenuni, Zink, Candussi.

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