Im Wirbel der Gäste aus Oberpframmern (l. Mathias Niedermaier, r. Tobias Lutz) gingen die Hohenlindener (hier Andreas Maier) zu Boden und kassierten die erste Niederlage der Saison.
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Im Wirbel der Gäste aus Oberpframmern (l. Mathias Niedermaier, r. Tobias Lutz) gingen die Hohenlindener (hier Andreas Maier) zu Boden und kassierten die erste Niederlage der Saison.

Pframmern kommt zu einem 2:0-Erfolg

SV Hohenlinden offensiv harmlos - TSV Oberpframmern mit ungefährdertem Derby-Sieg

  • VonChristian Scharl
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Der SV Hohenlinden unterliegt dem TSV Oberpframmern im Landkreisderby mit 0:2. Vor allem der Angriff der Gastgeber präsentierte sich harmlos.

Hohenlinden – Der erwartete Spielausgang trat beim Landkreisderby zwischen dem SV Hohenlinden und dem TSV Oberpframmern auch ein. Die favorisierten Gäste setzten sich am Ende verdient mit 2:0 durch, auch wenn die Heimelf bis zur 90. Minute immerhin dagegen hielt und sich nicht aufgab.

Das große Manko bei den Herlinern: ihre Harmlosigkeit in der Offensive. Nach einer turbulenten Vorbereitungszeit betreute Co-Trainer Mike Königsmark den SV Hohenlinden, Robert Jovanovic als kürzlich installierter Cheftrainer wird noch weitere drei Partien im Urlaub weilend fehlen. Und trotzdem schlug sich der SVH recht wacker gegen die Oberpframmerner Gäste. „Ich bin positiv überrascht,“ freute sich Abteilungsleiter Fritz Oskar zumindest über die vorhandene Gegenwehr in seiner Mannschaft, die kurzfristig auch noch den Ausfall von Max Baum (Adduktorenprobleme) verkraften musste. „Wir sind in der ersten Halbzeit defensiv gut gestanden. Leider ging nach vorne nicht viel“, urteilte Königsmark über den ersten Durchgang. „Und mit ein bisschen Glück gehen wir mit einem 0:0 in die Pause.“

SV Hohenlinden kommt nach Freistoßkracher nicht mehr zurück

Gegen diesen Spielstand hatte aber Florian Köster etwas. Mit einem Sonntagsfreistoß versenkte der Gästespieler die Lederkugel im Hohenlindener Netz und brachte seine Farben in Front (43.). Noch vor dem Halbzeitpfiff verhinderte dann SVH-Schlussmann Valentin Katterloher mit einem Reflex gegen Benedikt Fürst das 0:2. „Da wollte ich schon jubeln“, erklärte der Absender des Versuchs nach Spielschluss und lobte die Reaktion von Katterloher ausgiebig. Eine starke Vorarbeit von Michael Kotter veredelte dann Felix Kronester zur Vorentscheidung – 0:2 (67.).

„Wir konnten dann die Bälle nicht mehr so festmachen und haben uns zurückgezogen“, befand Fürst über die zweite Halbzeit. Allerdings geriet der Sieg der Gäste zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr, Strafraumszenen fabrizierte der SVH nicht. Erst mit dem Schlusspfiff musste Oberpframmerns Schlussmann Ludwig Huber bei einem Versuch von Andi Maier erstmals kräftig zulangen. Das Schlussresümme zog wieder Benedikt Fürst: „Es war schee, endlich wieder vor Zuschauern zu spielen.“ Soweit sie zu den Anhängern der Pframmerner gehörten, dürften die ihnen auch aus ihrer Sicht zugestimmt haben.  arl

SV Hohenlinden: Katterloher, Tödter, Bauer, Frick, Ittlinger, Kirmair, Ertl, Ficklscherer R., Maier, Ficklscherer St., Plazanic, Königsmark, Wimmer, Iseni A., Iseni S., Rathke.

TSV Oberpframmern: Huber L., Niedermaier M., Huber G., Lutz T., Niedermaier Fl., Kotter, Lutz E., Teschauer, Kronester, Köster, Fürst, Wagner, Röttinger.

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