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Zu wenig Engagement zeigten die Hohenlindener (l. Cüneyt Pala) in der zweiten Halbzeit um zu siegen.

Niederlage gegen den SV Waldeck-Obermenzing

Toto-Pokal: Hohenlinden ist nach Elfer-Krimi raus

  • vonChristian Scharl
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Im Halbfinale des Totopokals auf Kreisebene unterlag der SV Hohenlinden dem Kreisligisten SV Waldeck-Obermenzing mit 5:6 nach Elfmeterschießen. Den entscheidenden Strafstoß vergab dabei Dannis Klaes.

Hohenlinden – Reichlich kurios kam die Qualifikation des SV Hohenlinden für dieses Halbfinale zustande. Als quasi kampfloser Finalist des Kreispokals nach einem Sieg über Kirchseeon und darauf folgenden Absagen der Kontrahenten Oberpframmern und Ebersberg bekam der SVH dieses Halbfinale auf dem Silbertablett serviert und schien im ersten Durchgang auf dem Weg ins Endspiel.

Im ersten Pflichtspiel des neuen Trainers Pero Knezevic verwertete Sven Jajcinovic einen langen Ball zum 1:0 (24.).

„Das war zu wenig in der zweiten Halbzeit“

Im zweiten Durchgang ließ sich Hohenlinden aber das Heft aus der Hand nehmen, auch Pressesprecher Klaus Hufschmid konstatierte: „Das war zu wenig in der zweiten Halbzeit.“ Die Konter wurden auf allerdings sehr holprigem Geläuf nicht sauber ausgespielt, Abwehrfehler eröffneten Waldeck Möglichkeiten. Ein Strafstoß von Philipp Kaiser (68.) sorgte schließlich für das 1:1 – und das Elfmeterschießen. Bei diesem trafen alle Schützen bis auf Klaes.

Kuriosum am Rande: Einen von Schlussmann Ivan Zivkovic gehaltenen Strafstoß ließ der Unparteische aufgrund einer zu frühen Bewegung wiederholen, Zivkovic schlug verärgert den Ball weg und sah dafür Gelb. 

SV Hohenlinden: Zivkovic, Pasic, Ibishev, Hamberger, Plazanic, Pala (28. Mielke), Attenberger (64. Rathke), Baum M. (60. Zink), Klaes, Jajcinovic, Zenuni.

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