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Trotz „einiger Nachlässigkeiten“: TSV Grafing dominiert Schlusslicht SV Hohenlinden

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Die Freude muss raus: Grafings Matthias Esterl (r.) bejubelt das 1:0, Moritz Saißreiner ist der erste Gratulant.
Die Freude muss raus: Grafings Matthias Esterl (r.) bejubelt das 1:0, Moritz Saißreiner ist der erste Gratulant. © sro

Der TSV Grafing springt durch einen Sieg gegen den SV Hohenlinden auf Tabellenplatz drei. Gefährdet war der SIeg nie wirklich.

Grafing – Freude in Grafing, anhaltende Tristesse bei Hohenlindens Kickern: Mit einem am Ende laut Pressesprecher Jürgen Daser „nie gefährdeten 4:2-Sieg“ entledigte sich der TSV Grafing seiner Pflichtaufgabe gegen das Tabellenschlusslicht.

„Es langt im Moment einfach nicht“, musste auch Hohenlindens Spielertrainer Robert Jovanovic hinterher feststellen. Immerhin erzielte der SVH seine ersten eigenen Treffer in dieser Saison. Die erste Viertelstunde verlief nach Jovanovic noch ziemlich ausgeglichen. Doch spätestens mit der Grafinger Führung durch Matthias Esterl (18.) nahm das Geschehen seinen aus SVH-Sicht gewohnten Verlauf. Luis Ladner ließ dem 1:0 bald den nächsten Treffer mit einem Schuss von der Strafraumgrenze folgen (24.). Und kurz nach dem Seitenwechsel mit seinem zweiten Tagestor das 3:0 (49.).

„Dann haben wir Hohenlinden mit einigen Nachlässigkeiten noch zwei Tore ermöglicht“, tadelte Daser seiner Defensive. Robert Ficklscherer (70.) und Moritz Wimmer (86.) hießen die ersten Saisontorschützen für die Herliner. Zwischendrin sorgte aber Adrian Leißner mit dem 4:1 (72.) für den schnellen Dämpfer der Hohenlindener Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Dabei brauchte Leißner den vierten Versuch, nachdem zuvor zweimal Hohenlindens Schlussmann Valentin Katterloher sowie einmal ein Abwehrbein noch geklärt hatten.

Hohenlinden hat nun am Sonntag (14 Uhr) wieder ein Heimspiel vor der Brust gegen Rot-Weiß Oberföhring, während Grafing den TSV Oberpframmern zum Verfolgerduell (So., 15 Uhr) bittet. arl

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