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Als Favorit waren Sandra Funkenhauser (r.) und ihre Aßlinger Teamkolleginnen in der Ebersberger Halle angetreten. Doch es reichte für die Büchsenbergerinnen „nur“ zu Rang drei, der zudem vom Punkt aus erkämpft wurde. 

TSV Aßling scheidet im Halbfinale aus

TSV Aßling-Damen: 24 Versuche bis zur Entscheidung

Die Bezirksligaspielerinnen von Coach Laszlo Ziegler gingen als Favorit aufs Parkett. Am Endes des Tages reichte es nur für Platz drei. 

Eigentlich sind sie den Altersklassen, die beim REWE Sattler Cup ihr Können zeigen, entwachsen. Doch es hat sich zu einer festen Institution entwickelt, dass auch die Aßlinger Fußballerinnen die Chance bekomm, in Ebersberg ein Hallenturnier auszurichten. Erstmals mit acht Mannschaften in je zwei Vierer-Gruppen.

Die Bezirksligaspielerinnen von Coach Laszlo Ziegler gingen als Favorit aufs Parkett der Dr. Wintrich-Halle. Und sie wurden ihrer Vorschusslorbeeren auch gerecht. Spielstark und konzentriert legten die Aßlingerinnen los und fertigten den SV Waldhausen aus der Kreisliga mit 5:0 ab. Doch schon in der darauf folgenden Partie wurde die Euphorie gedämpft. Der FFC 07 Bad Aibling zeigte, dass mit ihm im Turnierverlauf ebenfalls zu rechnen ist. Aßling verlor deutlich mit 0:4 Toren.

Während sich in der Gruppe B das Teilnehmerfeld in entspannter Form die Plätze eins bis vier ergaben (TSV Haar und TSV Altenmarkt qualifizierten sich fürs Halbfinale), ging es in der Gruppe A weiterhin spannend zur Sache. Das „Was-ist-wenn“ war mehrfach gefragt. „Zum Glück haben wir einen elektronischen Turnierplan, der ermittelt die Platzierungen automatisch“, war Aßlings Hallensprecher Felix Zeibe froh, dass er sich darüber nicht den Kopf zerbrechen musste.

Im letzten Vorrundenspiel mussten die Aßlingerinnen gewinnen, wollten sie ins Halbfinale. Nach einem 0:1-Rückstand drehten sie die Partie. „Das 1:2 aus der Distanz von Lisa Geissinger würde ich als Dosenöffner bezeichnen“, so Zeibe. Denn es folgten weitere Tore der Gastgeberinnen. Am Ende wurde der TSV Schechen mit 7:1 bezwungen.

Im letzten Spiel der Gruppe A schob sich der FFC Bad Aibling noch am SV Schechen vorbei. Da drei Mannschaften je sechs Punkte vorzuweisen hatten, entschied der direkte Vergleich und die bessere Tordifferenz über die Halbfinalteilnehmer und damit zu Gunsten von Aßling und Bad Aibling.

Halbfinale

Aßlings Auf und Nieder hielt im Halbfinale an. Ihren Anteil daran hatte Lisa Maier vom TSV Altenmarkt, die mit vier Toren eine schnelle und deutliche Führung für die Gäste herausschoss. Am Ende hatte der Kreisklassist mit 5:3 die Nase vorne. Aßlings Finaltraum war damit geplatzt.

Im zweiten Halbfinale ging es knapp her, aber der TSV Haar zog mit einem 2:1-Erfolg über den FFC Bad Aibling ins Endspiel ein.

Die Entscheidung um Rang drei zwischen dem TSV Aßling und FFC Bad Aibling musste nach einem 1:1-Unentschieden vom Punkt gesucht werden. Sagenhafte 24 Neunmeter bedurfte es, ehe am Ende Aßlings Torhüterin und Neuzugang Lisa Kaltner den Erfolg sicherte.

Im Finale setzte sich dann der TSV Haar gegen den TSV Altenmarkt erneut mit 2:1 durch und holte damit den Turniersieg.

„Es ist immer wieder zu beobachten, das Mannschaften mit weniger Spielern ein Turnier gewinnen“, war Aßlings Sprecher Zeibe beeindruckt von der Leistung des TSV Haar. Lediglich eine Auswechselspielerin hatte der Kreisklassist dabei, während bei den anderen Teams vier bis fünf Akteurinnen auf der Bank ihrem Einsatz entgegen fieberten.  ez/hw

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