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Pokal-Aus „kein Beinbruch“: Aßlinger Damen spielen sich in den Rhythmus

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Von: Olaf Heid, Julian Betzl

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Augen zu und durch, heißt es personalpolitisch aktuell für Jenny Böhmer und ihre TSV-Teamkolleginnen. sro
Augen zu und durch, heißt es personalpolitisch aktuell für Jenny Böhmer und ihre TSV-Teamkolleginnen. sro © SRO EBERSBERG

Die Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison verlief bei den Fußballerinnen des TSV Aßling alles andere als optimal. Zu viele Ausfälle habe man gehabt, erläutert TSV-Trainer Laszlo Ziegler.

Aßling – „Wir leiden unter den vielen Wechseln. Manche waren im Urlaub, andere krank oder verletzt. Da fehlt uns einfach der Rhythmus.“ Das erste Punktspiel gegen Schechen sei daher nicht unbedingt ein Maßstab. Es verdeutlichte angesichts des 5:2-Erfolgs zwar das Potenzial, das in der Mannschaft steckt.

Andererseits stand nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung, drei Stammspielerinnen mussten vor dem Auftakt kurzfristig passen – dem Team ging in der Endphase die Puste aus. Wieder eine Art Spielrhythmus und Wettkampfform zu erlangen, hat daher für Ziegler nun Priorität. Insofern sei die 1:6-Auswärtspleite im Achtelfinale des Verbandspokals bei der SG Haar/Grasbrunn am Dienstagabend auch „kein Beinbruch“, eher eine gute Fortbildungsmaßnahme gewesen.

Überhaupt habe die Heimelf nichts mit einer gewöhnlichen Kreisligatruppe zu tun, betont Ziegler: „Ähnlich wie Markt Schwabener Au, hat Haar mit dieser Qualität von 16 starken Fußballerinnen nichts in der Kreisliga zu suchen.“

Nach einer „starken“ ersten Aßlinger Hälfte und zwei verpassten Großchancen, machten die Gäste nach dem 0:2 (57.) aus ihrer Sicht hinten auf – und „bekamen dafür in der Schlussphase „die Bude voll“. Sarah Klostermeier erzielte den Aßlinger Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 3:1 (70.), am verdienten Pokal-Aus gab‘s aber für Ziegler nichts zu deuteln.

„Die nächsten Wochen, beginnend mit dem Nachholspiel kommenden Dienstag in Neubeuern, werden für uns extrem wichtig. Da hoffe ich schon, dass unsere verletzten, kranken Spielerinnen konstant zurückkommen.“  (ola/bj)

TSV Aßling: Greimel, Böhmer, Riedel, Jergens, Klostermeier, Funkenhauser, Wimmer, Resch, Geißinger-Sowa, Limberger, Bortenschlager; Beck.

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