Der TSV Parsdorf muss gegen die Reserve von Dornach nachsitzen.
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Der TSV Parsdorf muss gegen die Reserve von Dornach nachsitzen.

Nachholspiel beim FC Parsdorf

TSV Aßling gewinnt souverän - Emmering gibt zweimal Führung aus der Hand

  • VonRedaktion Ebersberg
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Der TSV Aßling wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt beim TSV Eiselfing. Torreiches Remis in Reichertsheim. Parsdorf heute Abend.

KREISKLASSE 6

„Nachsitzen“ muss der FC Parsdorf. Die Kreisklasse-Partie gegen Dornachs Zweite wurde auf Bitten der Gäste auf den heutigen Dienstag verlegt. „Ich bin guter Dinge, dass wir einen Heimsieg einfahren“, zeigte sich Spielertrainer David Darmoro zuversichtlich. Er selber kann allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht aktiv eingreifen. Der Coach erhofft sich von seinem FCP-Team eine Leistung wie im Pokal gegen Kirchseeon – aber mit anderem Ausgang. „Da haben wir uns taktisch und spielerisch an die Vorgabe gehalten. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Nur das Ergebnis (1:4 Anm. d. Red.) hat nicht gepasst.“ Am personellen Potenzial soll es heute nicht scheitern: „Ich habe 16 Spieler zur Verfügung, kann mich nicht erinnern, je so viele gehabt zu haben.“  (hw)

A-KLASSE 3

Die Kicker vom Büchsenberg sind ihrer Favoritenrolle im Duell beim Vorletzten gerecht geworden – gerade in der ersten Hälfte. Schon nach drei Minuten verwandelte Josef Limberger einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Gäste. In der Folge lief das Spiel zumeist nur in Richtung des Eiselfinger Tors. In der Konsequenz erhöhten Jacob Mertl (18.) und Jakob Gruber kurz vor der Halbzeitpause (45.+1) auf eine bequeme 3:0-Führung. Aufgrund vieler Wechsel und der gelb-roten Karte gegen Gruber (55.) konnten die Aßlinger ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte nicht mehr ausbauen, obwohl sie trotz ihrer Unterzahl noch einige Chancen dazu hatten. So war Trainer Aleksandar Dimitrijevic auch zufrieden: „Ich habe hier mit einem Sieg gerechnet, daher bin ich auch sehr zufrieden, dass wir unsere Aufgabe erfüllt haben.“  (ez)

Aßling: T. + A. Huber, F. + S. Keschbaumer, Böhm, Mertl, Limberger, Gruber, Höge, Hackenberg, Graupe; Hupfauer, Stacheter, Kagermeier (F. Huber).

Hätte ihnen jemand vor dem Anpfiff ein Remis angeboten, die Emmeringer Zweite hätte wohl zugegriffen. Doch so sind es – nach zweimaliger Führung – fast zwei verlorene Punkte. „Da war mehr für uns drin“, so die Analyse von TSV-Sprecher Manuel Sedlmaier, „auch wenn vorne mit dabei sind.“ Auf die Führung der Gastgeber (21.) fanden die Emmeringer postwendend die Antwort: Keine Minute war vergangen, da hatte Johannes Napieralla den Ausgleich erzielt. Und als er noch vor der Pause das 2:1 erzielte (40.), schien eine Überraschung möglich. Zumal auf das 2:2 (70.) das 3:2 gelang. Einmal rettete Sedlmaier noch auf der Linie. Der 3:3-Ausgleich (79.) war aber nicht zu verhindern. „Wir können uns nicht beschweren, das ist eine richtig gute Mannschaft mit einigen Spielern, die Ambitionen hegen, in der Ersten zum Einsatz zu kommen“, so Sedlmaier.  (hw)

Emmering II: Johann Deinzer, Stefan Englhart, Manuel Sedlmaier, Kilian Widmann, Andreas Hollerieth, Martin Breu, Alois Kirchlechner, Marcus Schütze, Berko Ebbers, Christoph Beil, Johannes Napieralla – Michael Görg, Florian Staudigl, Alexander Rott, Johannes Bayer. – Trainer: Stefan Staudigl.

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