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Jede Menge zu tun hatte Aßlings Keeper Jonas Mertl in der Pokalpartie.

1:4-Niederlage gegen Hammerau

TSV Aßling: Nicht unglücklich über Ausscheiden im Toto-Pokal

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Der TSV Aßling ist aus dem Toto-Pokal ausgeschieden. „Verdient“, wie Sprecher Felix Zeibe bestätigte. Der Gäste vom FC Hammerau landeten nach einer mehr als 100 Kilometer weiten Anreise einen 4:1-Sieg.

Auf beiden Seiten fehlten mehrere Stammkräfte. Dennoch gaben die Gäste um Trainer Rene Pessler, die den Aufstieg in die Bezirksliga anpeilen, von Anfang an Gas. Aßling agierte abwartend.

TSV-Keeper Jonas Mertl verhinderte den Rückstand, als er aus kurzer Distanz reaktionsschnell pariert (14.). Die Gäste dominierten die Partie, lediglich Josef Limberger hatte für den TSV die Möglichkeit zum 1:0, als sein Fallrückzieher an die Latte klatschte (23.). Ansonsten tat sich wenig im Aßlinger Angriffsspiel. Überraschend deshalb die Führung, als ein Hammerauer eine scharfe Hereingabe von Yannick Lampl ins eigene Tor beförderte. Eine sehr glückliche Pausenführung für den TSV, wie Zeibe bekannte: „Das ist mir schon etwas unheimlich, weil wir nach vorne nicht wirklich etwas bewegt haben.“

Hammerau drückte in der zweiten Halbzeit weiter aufs Aßlinger Gehäuse. Die sich dadurch ergebenden Räume ließ Aßling ungenutzt. Josef Limberger schoss über das Tor (55.).

Bei den Hammerauern kam mit Florian Dusch die Wende. Der FC-Stürmer leistete zunächst die Vorarbeit für Lucas Dillenbourgs Ausgleichstreffer (60.). Kurz danach legte er erneut für Dillenbourg auf, der aus der Mitte heraus mit aller Gewalt das 1:2 machte (69.).

Damit hatten sich die Gäste für ihre Mühen belohnt und waren nicht unverdient in Führung gegangen.

Kritik von den Gastgebern erntete dagegen Schiedsrichter Johann Rappolder. Durch „zu spätes Eingreifen“ und „einer langen Leine im Spielverlauf“, habe sich „auf beiden Seiten eine emotionale Aggressivität entwickelt, die es gar nicht gebraucht hätte“, so Zeibe. Erst spät zückte der Schiri Gelbe Karten und stellte den Hammerauer Christian Mai mit Gelb-Rot vom Platz (90.). Kurz zuvor hatte Dillenbourg das 3:1 (89.) und 4:1 (90.) für die Gäste gemacht.

„Das Ergebnis ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, ärgerte sich Aßlings Sprecher. Er konstatierte aber, dass Hammerau „sicherlich verdient“ gewonnen habe. Am Schiedsrichter wollte Zeibe die Niederlage trotz dessen Fehler nicht festmachen. Er gewann dem Pokal-Aus sogar etwas Positives ab. „Wir sind auch ein bisschen froh darum“. Zeibe spielte damit auf den Gegner der nächsten Runde an. Mit dem TSV 1896 Freilassing hätte man eine noch längere Anfahrt als Hammerau gehabt. „Die bleibt uns erspart. Was zählt, sind die Punktspiele.“  hw/ez

Aßling: J. Mertl, Schmidt, Math. Wimmer, Spötzl, S. Kerschbaumer, A. Huber, Lampl, Limberger, Gruber, Pröschel, Palmhöfer; Ziegler, Wieser

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