Robert Palmhöfer als „Torgarant“ der Aßlinger.
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Robert Palmhöfer als „Torgarant“ der Aßlinger.

Vier Tore in zwei Aßling-Spielen für „Bixe“

Routinier Palmhöfer trifft für die erste und die zweite von TSV Aßling

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Der TSV Aßling testete nach langer Coronapause gegen beide Mannschaften des TSV Grafing. Während die zweite der Aßlinger gewann, verlor die erste mit 2:5.

Aßling – Die Herrenmannschaften des TSV Aßling haben ihren „Neustart“ nach der Corona-Zwangspause absolviert. Die Teams hatten sich die Erste und Zweite des TSV Grafing zum Freundschaftsvergleich auf den Büchsenberg eingeladen.

Beide Spiele liefen nach einem ähnlichen Muster ab. Grafing II ging zur Halbzeit mit einem 2:0-Vorsprung nach Toren von Christoph Hartung (17.) und Tom Major (45.) in die Pause.

Aßling Trainer Aleksander Dimitrijevic probierte dann im zweiten Abschnitt eine neue Spielformation aus, die sich auszuzahlen schien. Robert Palmhöfer schnürre einen Dreierpack (59./68./80.), und so konnte Aßling die Partie noch für sich entscheiden.

Dimitrijevic: „Das Ergebnis ist egal. Wichtig ist, dass die Jungs wieder Spielpraxis bekommen und ein Gefühl für Ball und Gegner“.

Dieses Gefühl scheint Aßlings „Oldie“ Robert Palmhöfer nach kurzer Trainingsphase bereits gefunden zu haben. Aufgrund von fehlenden Spielern (Urlaub/Verletzungen) durfte Palmhöfer auch für die Erste mit auflaufen. Anders die Gäste aus der Bärenstadt, die gleich mit 21 Spielern anreisten. Deren Trainer Alex Salem hatte so die Möglichkeit, in der Halbzeitpause die komplette Mannschaft auszutauschen. „Es ist auf der einen Seite super, dass wir so viele Spieler haben, auf der anderen Seite musst du sie auch alle koordinieren“, so der Grafinger Coach.

Bei diesem Aufgebot verwunderte es nicht, dass die Grafinger in Sachen Fitness die leichtere Aufgabe hatten und Aßling einiges abverlangten. Ein Eigentor von Niclas Graupe (15.) sowie Bernhard Hilgers 0:2 (26.) nach Abspielfehler der Aßlinger Abwehr brachte auch in diesem Duell eine schnelle 2:0-Führung für Grafing.

Leopold Böhm, dem Nachwuchs der Aßlinger entwachsen, verkürzte in der 39. Minute. Aber kurz vor der Halbzeit nutzten die Grafinger ihre Chancen eiskalt und erhöhten noch vor der Verschnaufpause auf 1:4. Doppeltorschütze war Quirin Kreitmaier (43./45.).

Im zweiten Abschnitt konnte die neue Garnitur des TSV Grafing nicht mehr so stark aufspielen wie die erste Elf. Hoffnung kam für Aßling kurz nach Wiederanpfiff auf, als der eingewechselte Palmhöfer den zweiten Aßlinger Treffer markierte (48.).

In den folgenden Minuten neutralisierten sich die Teams. Nur noch Grafings Tim Geißler traf in der 61. Minute zum 2:5-Endstand.

„In beiden Spielen haben wir die ersten beiden Gegentreffer den Grafingrtn selbst aufgelegt, da stimmte die Konzentration nicht. Aber da machen wir der Mannschaft keinen Vorwurf, nach so einer langen Pause ist klar, das nicht alles wieder auf Anhieb klappt“, so Felix Zeibe.

Beeindruckt war Aßlings Sprecher vom Oldie Palmhöfer. „Man sieht einfach, mit wie viel Lust und Leidenschaft „Palle“ spielt. Wahnsinn, wie fit der 37-Jährige ist, da können sich einige eine Scheibe abschneiden. Aber auch unsere vier Neuen aus der A-Jugend haben ihr erstes Spiel im Herrenbereich gut gemeistert, aber da ist noch Luft nach oben.“ Wie sagt ein altes Sprichtwort: „Im Fußball gibt es keine Jungen und Alten. Nur Gute und Schlechte.“ hw/ez

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