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Kniefall oder nicht? Die Eber um Christopher Lechner empfangen am Samstag Spitzenreiter Bruckmühl.

Turbulentes Fußballjahr geht zu Ende

Überraschung zum Abschied? TSV Ebersberg empfängt SV Bruckmühl

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Mit dem Heimspiel am Samstag um 15.30 Uhr gegen den SV Bruckmühl geht ein turbulentes Fußballjahr in der Bezirksliga Ost für den TSV Ebersberg zu Ende. Und damit auch die kurze Übergangsphase unter Heiko Baumgärtner.

VON JULIAN BETZL

Ebersberg – „Auf dem Papier sind wir in unserer extremen Situation der krasseste Außenseiter aller Zeiten.“ Für die treuen Anhänger des TSV Ebersberg dürfte diese Einschätzung von Kapitän Michael Steppan für wenig Zuversicht vor den letzten 90 Minuten des Jahres im Waldsportstadion sorgen.

Faktisch spricht die Differenz von 13 Tabellenplätzen, 23 Punkten sowie 32 Toren eine ebenso deutliche Sprache wie Steppan. Obendrein sei „die Stimmungslage nach Bruckmühls überragender Saison bisher völlig unterschiedlich“ zu bewerten. „Die strotzen vor Selbstvertrauen.“ Daran ändern für den TSV-Anführer auch die beiden Pleiten nichts, die der Ligaprimus in den letzten drei Begegnungen gegen Forstinning (1:2) und Bad Endorf (1:2) hinnehmen musste.

Zu beeindruckend ist der Durchmarsch des Aufsteigers bis dato verlaufen, der seit dem Hinrunden-Duell in Steppans Augen an Kaltschnäuzigkeit in den entscheidenden Momenten zugelegt haben dürfte. „Erkenntnisse aus der unglücklichen 1:2-Niederlage damals können wir nur wenige mitnehmen. Beide waren noch in der Findungsphase. Gut, wir hätten vielleicht ein paar Punkte mitnehmen müssen.“ Diesmal käme ein Punktgewinn der Kreisstädter einer faustdicken Überraschung gleich.

„Letzte Woche sind wir schon auf dem Zahnfleisch dahergekommen“, so Steppan. „Jetzt sind auch noch Chrissy Lechner und Flo Köster verhindert.“ Dazu ist ein Einsatz des angeschlagenen Maxi Volk fraglich, der Mini-Kader muss mit A-Junioren aufgefüllt werden.

Und dennoch: Wenn die Vorwoche den Ebern aber nur eines bewiesen hat, dann dass sie aus jeder scheinbar ausweglosen Situation heraus in der Lage sind, zu überraschen. „Der 2:1-Sieg in Buchbach war extrem wichtig für die Moral und die Stimmung. Man hat gesehen, was möglich ist. Deshalb geben wir dieselbe Devise aus: Aus einer extremen Situation das Beste machen“, betont der TSV-Kapitän.

Schon alleine, um Interimstrainer Heiko Baumgärtner einen gelungenen Abschied zu bereiten. „Wobei persönliche Verpflichtungen ihm gegenüber keine Rolle spielen“, sagt Steppan. „Der Abschied stand ja von vornherein fest. Er ist ein geiler Typ, den wir schmerzlich vermissen werden. Das Schönste, das wir für ihn machen können, ist zu zeigen, dass jeder bereit ist, sich aufzuopfern und alles in die Waagschale zu werfen.“ Ergebnis-Tipp d.Red.: 1:1

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