Kein Durchkommen für Abdullah Yavuz gegen die Ostermünchener Abwehr. 
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Kein Durchkommen für Abdullah Yavuz gegen die Ostermünchener Abwehr. 

Viele junge Spieler dabei

TSV Ebersberg: Wenig Torgefahr - „Uns fehlen die entscheidenden Leute“

  • vonJulian Betzl
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Die Personalsituation beim TSV Ebersberg bleibt angespannt. Folglich standen gegen den SV Ostermünchen viele junge Spieler auf dem Feld.

Ebersberg – Wohl erst in zwei Wochen, so glaubt und hofft Tom Wolff, dürfte die Personaldecke der Eber wieder an Material zulegen. Bis dahin gibt sich der Trainer des TSV Ebersberg durchaus mit Teilerfolgen zufrieden.

Wolff: Nach Debakel gegen Grünthal - Einstellung hat heute gepasst

Im Gegensatz zur 0:3-Bankrotterklärung in Grünthal, „hat unsere Einstellung heute gepasst“. Defensive Sicherheit und Geschlossenheit hatte Wolff seinen Ebern als oberste Maxime für den Heimauftakt gegen Kreisligist SV Ostermünchen mit auf den Weg gegeben. Trotz der ungewohnt frühen Anstoßzeit am Samstag um 10 Uhr, schien die Heimelf ausgeschlafen zu haben. Wie angeordnet, zog man sich in die eigene Spielfeldhälfte zurück und hatte zur Pause das Aufgabenziel „ohne Gegentor“ erfüllt.

Wolff: Einzige Spitze Bogatov vorne verloren

Wie erwartet blieb dabei freilich die eigene Torgefahr auf der Strecke. „Mit Valentin Ertl und Yannik Sabatier haben wir zwei A-Jugendliche auf den Außenbahnen, die gerade beim letzten Pass einfach noch ihre Zeit brauchen. Dahinter hatten wir drei Sechser, die ohnehin weniger torgefährlich sind, also ist Viktor Bogatov als einzige Spitze vorne verloren“, analysierte Wolff.

Torhungrige Alternativen suchte er auf seiner schmalen Ersatzbank vergebens. „Wir sind in einer schwierigen Situation, uns fehlen die entscheidenden Leute.“ Insofern konnte er sich mit gut 70 Minuten ohne Gegentreffer schon arrangieren. „Danach ist uns der Dampf ausgegangen.“

Binnen fünf Minuten trafen die Gäste zweimal ins Schwarze und verließen als Sieger mit einem 2:0 den Waldsportpark. Für die Kreisstädter war dies die zweite Niederlage ohne eigenen Treffer und die nächsten Testspiele in Raubling (Samstag, 17 Uhr) sowie gegen Emmering (22. August) dürften „nicht leichter“ werden. „Aber wir können ja jetzt nicht aufhören“, sagt Tom Wolff, „wir müssen weitermachen und mit den Jungs noch mehr Gas geben.“  (bj)

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