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Der TSV Ebersberg findet nach neun Monaten ihr Maskottchen Ebi wieder

Ebi ist wieder da!

Maskottchen des TSV Ebersberg nach neun Monaten aufgetaucht

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Aus Sicht des TSV Ebersberg war die Nachricht besser als jeder Silvesterkracher, denn das Maskottcehn Ebi ist wieder aufgetaucht. 

Ebersberg – Aus Sicht des TSV Ebersberg war die Nachricht besser als jeder Silvesterkracher: Ebi ist wieder da. Nach rund neun Monaten ist das Maskottchen der Kreisstädter zurück. Gefunden wurde es – mehr durch Zufall – von Florian Hellmich, der nach der Kinderchristmette im Katholischen Pfarrheim beim Aufräumen half. „Die Tasche stand im Stuhllager. Ich wusste sofort, da muss er drin sein“, so Hellmich freudig über seinen Fund.

Ebis Verschwinden war zunächst rätselhaft. Er schien wie vom Erdboden verschollen. Damit fehlte den Ebersberger Kicker zwar nicht gleich ein Stück ihrer Identität, aber „mit Ebi ist es einfach etwas anderes“, so TSV-Geschäftsführer Dominic Mayer, der sich glücklich zeigte, „dass Ebi endlich wieder aufgetaucht ist“. Immerhin kostet eine derartige Figur rund 800 Euro. Suchaufrufe via Facebook und Ebersberger Zeitung waren erfolglos geblieben.

Offenbar war das Ebi-Kostüm nach dem Ebersberger Kinderfasching an seinem späteren Fundort abgelegt und vergessen worden. „Scheint selten jemand dort reinzukommen“, vermutet Hellmich, „denn zu übersehen ist schwarze Tasche nicht. Die ist so groß, die füllt einen ganzen Kofferraum.“

Die frohe Botschaft vom „Ebersberger Weihnachtsmärchen 2019“, die er etwas verklausuliert via sozialer Medien verbreitete, brachte nicht die erhoffte Resonanz. Erst als Hellmich Klartext sprach, reagierten die Verantwortlichen. „Tom Burgis von den Voigas Eber (Fanclub des Fußball-Bezirksligisten – Anm. d. Red.), die Ebi gesponsort haben, war erleichert.“ Nun gelte es, das Ebersberger Maskottchen seinen rechtmäßigen Besitzern zu übergeben. „Aber nicht ohne einen Finderlohn“, so Hellmich scherzend. „Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden.“ Noch herrscht allerdings Unklarheit, wie der Obolus aussehen könnte, den die Fußballer springen lassen müssen. „Da werden wir uns schon etwas einfallen lassen“, sagt Hellmich, der selber als Betreuer bei der Ebersberger U12 tätig ist. „Die Buben sollen etwas davon haben, vielleicht ein Pizza-Essen oder so.“

Die offizielle Übergabe von Ebi ist für Samstag, 4. Januar, geplant, wenn die Jugendturniere der Ebersberger in der Dr. Wintrich-Halle (F2 von 8 bis 11 Uhr und G2 von 12 bis 15 Uhr) gelaufen sind. „Ebi ist genau zur rechten Zeit zurück“, freut sich sein Finder. „Bei den Kleinen kommt er besonders gut an.“ Und scheint zu beflügeln. Beim hochkarätig besetzten U12-Turnier in Dachau erreichten die Ebersberger Rang vier. Eine bessere Platzierung verhinderten drei obskure Entscheidungen des Schiris im Halbfinale. Hellmich: „Da konnte uns auch der Ebi nicht helfen.“

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