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Hält viel von Neu-Trainer Heiko Baumgärtner. Wolfgang Herfort

KOMMENTAR zum Trainerwechsel des TSV Ebersberg

Wolfgang Herfort über Heiko Baumgärtner : Wenn es einer kann, dann er

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Notbremse, sportliche Notwendigkeit, oder einfach nur Unzufriedenheit. Es gäbe sicher noch weit mehr Gründe aufzuzählen, warum Vereine sich von ihren Trainern trennen.

Mit der Qualifikation der Übungsleiter hat es nur selten zu tun, wenn es wieder einmal heißt, „in beiderseitigem Einvernehmen. . . .“

Dass die Zeit von Pero Knezevic, der mit dem TSV Ebersberg erstmals einen Bezirksligisten trainierte, in der Kreisstadt abgelaufen ist, verwundert nicht angesichts der mageren Bilanz von drei Erfolgen in 16 Spielen. Und als schwächstes Glied der Mannschaftskette musste der 37-Jährige seine Tasche packen. Dass sich Heiko Baumgärtner bereit erklärt hat, Nachfolger seines Nachfolgers zu werden, dürfen Co-Trainer Steppan und die Spieler-Kollegen durchaus als Glücksfall begreifen. Baumgärtner kennt seine Pappenheimer, er weiß, wie sie ticken, er kennt die Liga, er versteht es zu motivieren. Den diesbezüglichen Beweis hat er in Ebersberg erbracht. Sollte auch er es nicht schaffen, die Eber aus der Abstiegszone zu führen, wenn er doch länger als die anvisierten drei Partien bleibt, wird sich der Verein wohl daran gewöhnen müssen, dass das Konzept, auf auswärtige Verstärkungen zu verzichten, gescheitert ist. Zumindest für die Bezirksliga.

Wie hat der frühere Abteilungsleiter Dominic Mayer dazu einmal gesagt: „Bezirksliga oder Kreisliga, egal. Wir spielen eben in der Klasse, für die es mit unseren eigenen Spielern reicht.“

Recht hat er! So schmerzlich es auch sein mag.

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