AfD-Politiker abgewählt: Rechtsausschuss-Vorsitzender Brandner muss gehen

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Mangelnde Einsatzbereitschaft konnte man Stefan Niedermaier (r.) und den Ebern nicht vorwerfen. 

„Wir haben uns ein Herz gefasst und in Unterzahl dominiert“

Erfolglose Auferstehung des TSV Ebersberg in Unterzahl

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In nur einem Wort wollte Ebersbergs Spielführer Michael Steppan nach der 1:3-Heimniederlage gegen den ESV Freilassing die Hinrunde bilanzieren: „Abhaken!“

Ebersberg –Punktemäßig laufen die Eber mit neun Zählern der Bezirksliga-Musik meilenweit hinterher. „Glücklicherweise – und traurigerweise zugleich – muss man aber sagen, dass wir deutlich mehr Punkte hätten holen können“, stellte Steppan fest. Gegen die viertplatzierten Eisenbahnstädter wäre mindestens ein Remis drin gewesen.

Dabei erwischten die Kreisstädter einen ungünstigen Start, fingen sich nach einem abgeblockten Abschluss von Maxi Volk einen Tempogegenstoß ein, der erst von TSV-Torhüter Michael Pohn glänzend pariert wurde. Im Nachsetzen zappelte der Ball aber doch im Netz.

Kurz geschüttelt, wurde Volk von Simon Eglseder freistehend am Sechzehner bedient, sein zweiter Abschluss landete diesmal sicher in den Armen des Gästekeepers (9.). Kurz darauf verhinderte Pohn zwar das 0:2 (14.), gegen die nächsten beiden Nackenschläge für sein Team vor dem Seitenwechsel war er aber machtlos: Zu ungestüm im Zweikampf holte sich erst Konrad Voglsinger die Ampelkarte ab. Dann krönte der alleingelassene ESV-Stürmer Daniel Leitz seinen starken Auftritt mit dem Tor zum 0:2.

„Generell haben wir in der ersten Hälfte kein gutes Spiel gemacht. Aber irgendwie sind wir in der Pause in einer scheinbar aussichtslosen Lage näher zusammengerückt“, sah Steppan mit Wiederanpfiff eine 180-Grad-Wende der Heimelf. „Wir haben uns ein Herz gefasst und in Unterzahl dominiert. Das war bitter nötig, sonst wären wir untergegangen.“

Bezeichnend für die Courage seines Teams war die Balleroberung in der Entstehung des Anschlusstreffers, den Steppan per Chipball in den Lauf von Torschütze Volk servierte. „Großes Kompliment ans Team, wie wir uns da ran gekämpft haben.“

Mehr noch: Simon Eglseder düpierte sechs Minuten nach dem 1:2 gleich drei Freilassinger und hatte aus 14 Metern den Ausgleich auf dem Schlappen. ESV-Schlussmann Maxi Tanzer machte die Aufholjagd durch sein starkes Stellungsspiel jedoch zunichte.

Als nach der Ampelkarte für Leitz wegen Meckerns auf dem Feld wieder personelle Gleichzahl herrschte, wurde es dramatisch: Mit den Fingerkuppen rettet Tanzer abermals gegen Volk; im Gegenzug bekam der ausgerutschte Stefan Ficklscherer den Ball im eigenen Strafraum an die Hand, und Viktor Vasas entschied die Partie vom Punkt. „Den Elfer muss man absolut nicht geben“, trauerte Steppan einmal mehr verschenkten Zählern hinterher.

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