Die Ebersberger (grün) wollen mit Wille und vollem Einsatz zum Sieg gegen den SV München.
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Die Ebersberger (grün) wollen mit Wille und vollem Einsatz zum Sieg gegen den SV München.

Michael Steppan: „Der Trainer ist absolut engagiert“

TSV Ebersberg: Gute Voraussetzung für ersten Sieg nach Re-Start

  • vonJulian Betzl
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Die Ebersberger gewannen ihr erstes Saisonspiel vor 408 Tagen gegen SVN München. Gegen den gleichen Gegner soll die Truppe von Thomas Wolff der ersten Sieg nach dem Re-Start feiern.

Ebersberg – In der Bezirksliga standen sich der TSV Ebersberg und der SVN München erstmals im Vorrundenspiel der laufenden Saison, an einem warmen Augusttag, gegenüber. Die Partie wurde im Jugendstadion vor knapp 200 Zuschauern ausgetragen.

Exakt 408 Tage liegt dieses Hinspiel zurück, wenn der SVN die Eber heute um 19.45 Uhr zum Rückspiel empfängt. Und nur drei Tage nach dem bitteren 0:2-Re-Start gegen Bad Endorf könnte der SVN für die Kreisstädter als gutes Omen taugen. Schließlich war der 2:1-Erfolg im Volksfestspiel nicht nur der erste Saison-, sondern auch Premierensieg für den neuen TSV-Coach Pero Knezevic. Da in den darauf folgenden 14 Punktspielen lediglich drei weitere Siege hinzugefügt werden konnten, benötigt der inzwischen zweite Nachfolger von Knezevic im Abstiegskampf dringend einen vergleichbaren Premierenerfolg gegen den aktuell Liga-Fünften.

TSV Ebersberg: Wolff auf der Suche nach dem richtigen System

„Der Trainer ist absolut engagiert, hat eine gute Ansprache. Man merkt, dass er dafür brennt. Wie wir alle, ist er gerade noch auf der Suche nach dem richtigen System“, meinte Ebersbergs Kapitän Michael Steppan nach der Auftaktpleite. Um endlich zählbare Fortschritte auf der Ebersberger Großbaustelle rund um den gegnerischen Sechzehner zu erzielen, wird Trainer Tom Wolff heute mit Christopher Lechner eine zweite Sturmspitze neben Viktor Bogatov aufbieten. Davon verspricht er sich mehr Ballsicherheit in der gegnerischen Hälfte und vor allem mehr Zeit für das bisher etwas zögerlich nachrückende Mittelfeld. „Da fehlt uns die Geilheit, einfach mal nach vorne in den Strafraum durch zu marschieren“, so Wolff. Und einen Durchmarsch würden die Kreisstädter in den nächsten zwölf Tagen benötigen, wenn die letzten drei Punktspiele vor der Winterpause anstehen.

Personelle Verstärkungen für die Offensive wären wünschenswert, kämen laut Steppan womöglich aber zu spät: „Wenn wir bis zum Winter nicht den Kopf aus der Schlinge ziehen und zwei, drei Spiele gewinnen, brauchen wir uns nicht mehr mit Neuzugängen beschäftigen.                                                             bj

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