Erstes Kennenlernen. Niclas Wastian vom TSV Egmating (l.) und Jochen Specht von der Aktion Fördern und Helfen.
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Erstes Kennenlernen. Niclas Wastian vom TSV Egmating (l.) und Jochen Specht von der Aktion Fördern und Helfen.

Spendenlauf wird zum vollen Erfolg

TSV Egmating: Weiter, immer weiter

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Der TSV Egmatinh absolviert einen Spendenlauf bei dem Spieler virtuell bis Thessaloniki laufen. Aus der Aktion ist ein voller Erfolg geworden.

Egmating – Sie laufen und laufen. Die Egmatinger Fußballer haben bereits 2172,55 Kilometer zurückgelegt (Stand 7. März). Das Ziel von „TSV Egmating goes Thessaloniki“, dem Spendenlauf zugunsten der Aktion Fördern und Helfen, wurde schon jetzt weit übertroffen. Eigentlich wollte die Abteilungsleitung nur dafür sorgen, dass die läuferische Vorbereitung auf den Re-Start in der Kreisklasse mit einem guten Zweck verbunden wird. 1548 Kilometer, die Distanz zwischen Egmating und Thellasoniki, dem Heimatort ihres griechischen Coaches Dimitris Georgakopoulos, sollten die Spieler abspulen.

Zusätzlichen Anreiz bekam die Aufgabe durch die Bereitschaft zahlreicher Sponsoren, jeden absolvierten Kilometer zu honorieren. Noch bevor ein Ende in Sicht ist, sind so bereits 5998,63 Euro zusammen gekommen.

Spendenlauf: Spieler sind jetzt auf dem „Heimweg“

Derzeit sind die Kicker des Kreisklassisten auf dem „Heimweg“. Auch von dieser Strecke wurden schon 624,55 Kilometer zurückgelegt. Womit keiner der Organisatoren gerechnet hatte. „Die Aktion hat eine unglaubliche Eigendynamik bekommen“, so Abteilungsleiter Georg Keller. Eigentlich wollte man so lange laufen, bis die Mannschaft wieder auf den Platz darf. Doch mittlerweile wurde das Ende von „TSV Egmating goes Thessaloniki“ auf den Sonntag, 14. März, festgelegt. „Da werden wir nochmal schauen, dass wir als Mannschaft möglichst viel Strecke zurücklegen“, kündigte Keller an. Am Abend soll es dann ein Skype-Meeting geben. Ein Ausklang mit Siegerehrung des internen Wettkampfes zwischen den Teams Abwehr, Angriff und Mittelfeld. Wobei sich hier abzeichnet, wer letztlich die Nase vorne haben dürfte. Die Abwehrspieler haben rund 912 Kilometer hinter sich gebracht und dürfen sich darauf freuen, vom Verlierer bekocht zu werden. Der wird zwischen Team Mittelfeld (544) und Angriff (499) ermittelt. Gut 923 Kilometer müssen die Spieler noch hinter sich bringen, ehe sie wieder „zuhause angekommen“ sind.

Jochen Specht: „Das Geld wird zielgerichtet ausgegeben“

Gestern stattete eine Egmatinger Ein-Mann-Delegation der im Landratsamt angesiedelten Aktion Fördern und Helfen einen Besuch ab. Jochen Specht, der dort zuständige Mitarbeiter, freute sich über die avisierte Unterstützung und stand im Rahmen eines Interviews Niclas Wastian Rede und Antwort, wofür die Spende eingesetzt werde. Specht legte dabei Wert auf die Feststellung, dass der Vergabe der Gelder jeweils eine Einzelfallprüfung nach festen Kriterien vorausgeht. „Das Geld wird zielgerichtet ausgegeben“, so Specht. Zu wissen, wofür die Spenden verwendet werden und dass das Geld im Landkreis bleibt, war den Egmatingern von Anfang an eine Herzensangelegenheit, noch bevor der erste Kilometer absolviert wurde.     

(WOLFGANG HERFORT)

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