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Egmating und FC Ebersberg hadern mit Niederlagen: Stagnations-Duett

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Egmating tut sich weiter schwer. Beim KSC II setzte es am Freitagabend ein 1:3 (1:1). Dabei erhitzten sich während und nach der Partie die Gemüter.

Kirchheimer SC II – TSV Egmating 3:1

Von Meinungsverschiedenheiten und gegenseitigen Anschuldigungen wurde die Kreisklasse-Begegnung zwischen dem Kirchheimer SC II und dem TSV Egmating begleitet. „Vor dem 1:2 liegt unser Spieler eine Minute lang verletzt am Boden“, beschrieb Egmatings Co-Trainer Hans Wastian den Hauptgrund für die Egmatinger Erregung. „Vom Gegner kamen dann Aussagen wie ‚spielt weiter, der kann liegen bleiben’ oder ‚scheiß auf Fairplay, Hauptsache drei Punkte’. So etwas geht halt gar nicht.“ Da Wastian selbst nicht auf der Kirchheimer Anlage zugegen war, ärgerte sich Kirchheims Coach Michael Franz im Nachgang umso mehr über dessen Einlassungen. „Erstens ist das von ihm Hörensagen. Zweitens sind diese Aussagen definitiv nicht von unserer Seite, sondern von den Egmatinger Verantwortlichen in unsere Richtung gefallen.“

Bereits im Vorfeld der Partie, so Franz, sei es zu Differenzen gekommen, nachdem der KSC dem Egmatinger Wunsch nach einer Spielverlegung nicht entsprechen wollte. „Da war dann die Stimmung eh schon aufgeheizt. Und die Szene rund um das Tor nur der Tropfen auf den heißen Stein.“ Der KSC-Coach schildert die Geschehnisse rund um das Siegtor so: „Nach einem Zweikampf an der Mittellinie ist ein Egmatinger Spieler liegen geblieben. Bis wir realisiert haben, dass es eine ernstere Geschichte ist, war der Angriff aber schon im Sechzehner. Und grundsätzlich ist laut Regelwerk ja auch nur der Schiri angehalten, zu unterbrechen.“ Zunächst hätten sich die Platzherren direkt nach dem Tor bei der TSV-Bank und dem verletzten Spieler entschuldigt und diesen sogar noch mit erstversorgt, sagt Franz. Nach der Partie sei eine abermalige Entschuldigung von lautstarken Egmatinger Vorwürfen aber übertönt worden. Während Hans Wastian weiterhin den im Wortlaut expliziten Schilderungen seiner Spieler vertraut, empfindet Kirchheims Trainer genannte Äußerungen seinem Klub gegenüber als diffamierend und „rufschädigend“.

Als Grund für die sportliche Niederlage wollte Wastian diese Schlüsselszene der Auseinandersetzung allerdings nicht gelten lassen. „Das haben wir selbst verbockt. Wir müssen zwingend an unserer Chancenverwertung arbeiten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch.“ Einzig Niclas Wastian (36.) war für die Gäste zum zwischenzeitlichen Ausgleich erfolgreich.  fhg/bj

Egmating: Skroch, Mayer, Erler, Janotta, Regul, Franz, Pohl, Olesch, Moser, Kratzer, Wastian - Keller, Beer.

TSV Grasbrunn-Neuk. – FC Ebersberg 3:0

Auch der FC Ebersberg hat nach wie vor mit seiner defensiven Anfälligkeit zu kämpfen. Er stagnierte nach der 0:3-Pleite in Grasbrunn auf dem vorletzten Tabellenrang. Mit nun 24 Gegentoren stellt der FCE die Schießbude der Liga. „Wir geraten immer wieder früh durch individuelle Fehler in Rückstand und dann wird es schwer. Daran müssen wir arbeiten“, analysierte Coach Dominik Pries. Erneut geriet man früh ins Hintertreffen (11.). „Danach hatten wir einige hundertprozentige Chancen, die wir aber nicht nutzen konnten“, so Pries. In der zweiten Hälfte legten die Hausherren zwei Treffer (62., 74.) nach. Der FC Ebersberg muss nun zusehen, wie er die Lücken in der Defensive geschlossen bekommt. Nächster Prüfstein für die Abwehrsicherheit ist Parsdorf.  fhg

FCE: Frank, Ferralis, Kir, Akopov, Ambarzumjan, Terzija, Shabani, Steinke, Stöckel, Keller, Pries - Clement, Wall.

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