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Martin Breuhat sein 300. Spiel für den TSV Emmering absolviert.

TSV empfängt SV Söllhuben

Keine Ehrung für Emmerings Breu: „Der soll ja noch hundert Spiele machen!“

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Mit dem SV Söllhuben kommt am Freitag um 19 Uhr wieder ein Stückchen Neuland ins Pfarrbachstadion.

Emmering – Der Aufsteiger aus der Simsee-Region stellt den wohl durchschnittlich ältesten Kader der Liga, was in der Recherche von Emmerings Sprecher Manuel Sedlmaier einen potenziellen Angriffspunkt ergeben hat: „Söllhuben ist oft in Führung gegangen, hat aber hauptsächlich in der zweiten Halbzeit die Gegentore bekommen.“

Den vermeintlich konditionellen Vorteil will die Heimelf um TSV-Trainer Hans Weiß natürlich schon mal als beruhigendes Ass im Ärmel wissen, wenn man auf die ansonsten große Unbekannte Söllhuben trifft.

Da ist Christian Moosbauer aus der Emmeringer Zweitvertretung mit seiner Partnerin Maria schon einige Beziehungsschritte weiter. Im Beisein der gesamten Emmeringer Herrenabteilung wird am Samstag in Emmering und Holzham Hochzeit gefeiert. „Der Verein bestellt beste Glückwünsche und hofft, dass wir nach dem 3:0-Heimsieg gegen Pang unter der Woche mit einem Sieg der Ersten noch schöner feiern können“, sagt Sedlmaier.

Der persönlichen Jubiläumsfeier und einer möglichen Ehrung von TSV-Kapitän Martin Breu, anlässlich seines in Westerndorf absolvierten 300. Punktspiels für die Erste der Grün-Weißen, schiebt Sedlmaier jedoch lachend einen Riegel vor: „Da gibt‘s nix! Der soll ja noch hundert Spiele machen!“ Und selbst dann hätte er die vereinsinterne Bestmarke noch nicht geknackt, wie TSV-Chronist Werner Brandl vorrechnet, der seit 30 Jahren eine penibel geführte Excel-Tabelle verwaltet. „Von den aktiven Spielern führt aktuell Christof Kirchlechner mit 385 Spielen.“ Und der absolute Rekordhalter in Brandls Liste? „Bin ich selbst mit 415 Einsätzen.“  

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