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„So erträume ich mir unser Spiel.“ Christian Kramlinger war hoch zufrieden.

Kramlinger: „So erträume ich mir unser Spiel“

Emmeringer dürfen sich über ersten Heimsieg gegen SV Westerndorf freuen

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Selbst Emmerings Trainer Christian Kramlinger konnte es teilweise nicht glauben, was für ein gutes Spiel seine Mannschaft zeigte. Am Ende holte sich der TSV hochverdiente drei Punkte gegen den SV Westerndorf.

Emmering – Es wurde einmal wieder wild und spät im Emmeringer Vereinsheim. Der Kaktus kann das Feiern seit der Meisterfeier in der Kreisklasse einfach nicht sein lassen und durfte nach dem 4:2 über den SV Westerndorf seinen ersten Kreisliga-Heimsieg begießen. Diesmal hatte die berauschende Nacht quasi mit dem Anstoß begonnen. Selbst Emmerings Trainer Christian Kramlinger ertappte sich in den ersten 20, 30 Minuten immer wieder mit heruntergefallener Kinnlade, ob der Dominanz, der Kombinationssicherheit, der Raumaufteilung, des Spielwitzes, den seine Elf den über 250 Zuschauern im Pfarrbachstadion präsentierte. „So erträume ich mir unser Spiel, das war einfach super. Westerndorf hat kein Land gesehen“, schwärmte Kramlinger.

Bereits vor dem frühen Doppelschlag von Torgarant Michael Tuscher (7./9.) hatte das Offensivpressing des TSV zwei Großchancen zutage gefördert, sodass das Zusammenspiel von Alois Kirchlechner und Tuscher sowie dessen verwandelter Freistoß für Kramlinger „nur folgerichtig“ waren.

Als die ganz große Gala seiner Vorderleute dann vorbei war, ging der Vorhang für Emmerings Schlussmann Andi Kleingütl auf, der zweimal glänzend die 2:0-Pausenführung rettete. „Wir leben einfach momentan von diesem Teamspirit und der Euphorie“, bejubelte Kramlinger die Vorentscheidung durch „zwei Konter vom Feinsten“. Erst blieb Marinus Riedl vor dem Tor eiskalt (69.), dann durfte auch Christoph Niedermaier seinen ersten Saisontreffer feiern (73.).

„Westerndorf hat wirklich alles versucht, ist heute aber an unserem Abwehrbollwerk gescheitert“, wollte Emmerings Pressesprecher Manuel Sedlmaier „durch die Bank nur Bestnoten“ in den eigenen Reihen verteilen, über die späten SVW-Anschlusstreffer (77./88) großzügig hinwegsehen und lieber auf den zweiten Saisonsieg nach vier Partien anstoßen.

Emmering: Kleingütl, J.Niedermaier (82.Redl), Mayr, Gressierer, M.Breu, A.Kirchlechner (61. C.Niedermaier), M.Riedl, Tuscher, Robeis, C.Kirchlechner (73. Beil), Anemüller.

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