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Fokussiert bis verbissen. Sowohl der TSV Emmering (l. Michael Tuscher) als auch die Gäste aus Oberpframmern (r. Tobias Lutz) nahmen die Achtelfinalpartie im Landkreispokal ernst.  

Pframmerner feiern Sieg vom Punkt

Elfmeter-Krimi: Emmering muss sich knapp geschlagen geben

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Der diesjährige Landkreispokal scheint in der Runde der letzten 16 den Spannungsbogen voll auszureizen. Nach dem turbulenten Comeback-Sieg der Steinhöringer über Hohenlinden, musste auch das torlose Duell zwischen Emmering und Oberpframmern in einem ausgiebigen Elfmeterschießen entschieden werden.

Emmering – „Das war ein gutes Kreisliga-Spiel, mit Chancen hüben wie drüben, das auch 2:2 hätte ausgehen können“, war Emmerings Trainer Christian Kramlinger trotz des Ausscheidens „mit einem sehr guten Test völlig zufrieden, weil wir ein bisschen rotiert haben.“

Weniger zufrieden waren zunächst die Gäste mit dem Geläuf sowie den Lichtverhältnissen im Pfarrbachstadion. „Man hat auf den eher mäßigen Platzverhältnissen schon gemerkt, dass die öfter da spielen“, vermisste TSVO-Stürmer Benedikt Fürst zudem eine Flutlichtanlage.

Die einsetzende Dunkelheit konnte Fürst bei seinem Torschuss in Durchgang eins, der das lange Toreck knapp verfehlte, allerdings noch nicht als Ausrede anführen.

Auch Michael Huber konnte ein Malheur von Emmerings Keeper Hans Deinzer nicht zum Führungstreffer ausnutzen, sondern atmete vielmehr mit seinen Teamkollegen erleichtert auf, als Alois Kirchlechner kurz vor der Pause auf der anderen Seite knapp über den Kasten köpfelte.

Zwar blieben auch die zweiten 45 Minuten torlos, unterhaltsam waren sie für die rund 100 Zuschauer aber allemal. Michael Hubers Heber bekam die Emmeringer Defensive gerade noch von der Torlinie gekratzt; beim vermeintlichen Emmeringer Siegtreffer wiederum, behinderten sich zwei Grün-Weiße gegenseitig.

Es folgte der Showdown vom Elfmeterpunkt. Georg Huber setzte den ersten Pframmerner Versuch an den Pfosten, kurz darauf versagten Emmerings Kapitän Christian Breu die Nerven – lange Zeit die einzigen zwei Ausnahmen. Als elfter Emmeringer Schütze scheiterte dann ausgerechnet Torwart Deinzer an seinem Gegenüber, was Viktor Pommer umgehend mit dem 10:9-Siegtreffer für die Gäste bestrafte.

Kramlinger nahm seinen Schlussmann in Schutz: „Nach 90 Minuten und zehn Elfmetern bist du einfach mental am Ende.“

Ein Ende der Pframmerner Feierlichkeiten war zu diesem Zeitpunkt noch in weiter Ferne. Der Grund dafür: „Ich kann mich in den letzten zehn Jahren nicht an einen Sieg von uns im Elfmeterschießen erinnern“, sagte Benedikt Fürst, „ein absolutes Novum“. 

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