Die Emmeringen sind sowohl auf als auch neben dem Platz für den Re-Start bereit.
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Die Emmeringen sind sowohl auf als auch neben dem Platz für den Re-Start bereit.

Tickets beim TSVE nur auf der Homepage zu kaufen

TSV Emmering stellt vor Re-Start auf Online-Ticket-Verkauf um

  • vonJulian Betzl
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Die Emmeringer stellen nach dem Online-Seminar am Dienstag auf den Online-Ticket-Verkauf um, um so wenig wie möglich Infektionsketten entstehen zu lassen.

Emmering – Monatelang hatte das fußballnärrische Emmering unter Entzugserscheinungen gelitten. Nun wird auf den Anpfiff am Samstag, 19. September, um 17.30 Uhr hin gefiebert, wenn die Mannschaft von Trainer Hans Weiß den SC Danubius Waldkraiburg zum Re-Start in der Kreisliga 1 Inn/Salzach empfängt.

„Die Leute hätten am liebsten schon bei jedem Training zugeschaut“, freut sich auch Emmerings Pressesprecher Manuel Sedlmaier, dass das Pfarrbachstadion nach dem langen Zuschauerausschluss endlich auch wieder am Spielfeldrand mit Leben gefüllt wird. Im Vorgriff auf die dafür anfallenden Schutzmaßnahmen, die der BFV seinen Mitgliedsvereinen gestern in zwei Online-Seminaren vorgestellt hat, hat der TSV Emmering bereits die wichtigsten Vorkehrungen auf den Weg gebracht.

TSV Emmering stellt Ticket-Online-Verkäufe um

Um den Prozess der Dokumentationspflicht zu erleichtern und den Direktkontakt zwischen Zuschauern und Kassenwart zu minimieren, können über die Vereinshomepage (tsv-emmering.de) Online-Tickets gekauft werden. Sowohl Kombitickets (22,50 Euro) für zwei Liga- sowie drei Pokalspiele als auch Einzeltickets (4,50 Euro) für die jeweiligen Partien sind online erhältlich.

Der erste treue Anhänger hatte laut Sedlmaier bereits nach 30 Minuten per Mausklick zugeschlagen. „Natürlich muss der Kassenwart am Spieltag weiterhin rumgehen und kann auch klassisch vor Ort kassieren, es geht aber alles einfacher und schneller, wenn die Leute nur kurz ihr ausgedrucktes, personalisiertes Ticket herzeigen“, erklärt Sedlmaier.

Mit stationären Eingangskontrollen könne man am Pfarrbachstadion schließlich kaum arbeiten. „Wir können ja nicht jedes Mal zwei Straßensperrungen beim Landratsamt beantragen. Ohnehin gibt es bei uns einfach zu viele Schlupflöcher.“

TSV Emmering: Tribünen sind nicht zum Sitzen da

Auf die beliebten und überdachten Tribünenränge am Vereinsheim müssen die Fans vorerst verzichten. Denn die Tribüne dient nun als gekennzeichneter Zu- und Abgang zum Verkaufsfenster von Wirtin Christine, das inzwischen durch eine Plexiglasscheibe geschützt ist. „Ohne unseren Kioskverkauf würde das Ganze ja sonst keinen Sinn machen“, verweist Sedlmaier letztlich auf ein rein analoges Vorgehen zu Badeseen. Das bedeutet auch, dass die TSV-Verantwortlichen ihre Fangemeinde ausdrücklich auf die geltende Maskenpflicht und Einhaltung der Sicherheitsabstände auf dem Vereinsgelände hinweisen. Sedlmaier freut sich jedenfalls auf Ligastart und Zuschauer gleichermaßen: „Ich denke, für unsere Örtlichkeit sind wir gut aufgestellt.“

(JULIAN BETZL)

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