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Schwerer Unfall auf A94: Kleintransporter rast in Sattelzug - Rettungshubschrauber im Einsatz

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Viele Torraumszenen, aber nur ein Treffer zwischen Oberpframmern (blaue Trikots, v.l.: Florian Niedermaier, Mathias Niedermaier und Torwart Ludwig Huber) und Grafing (v.l. Dominik Metzger, Quirin Kreitmeier). foto: stefan rossmann

TSV Grafing entführt mit spätem Elfmetertor glücklich die Punkte

Kilian Hilger vom TSV Grafing: Eiskalter Elfmeterschütze in der 86.

  • vonChristian Scharl
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Oberpframmern – „Es gibt solche Tage. Und solche.“ Diese Binsenweisheit bemühte Oberpframmerns Pressesprecher Benedikt Fürst nach der überraschenden 0:1-Heimpleite gegen den TSV Grafing.

„Da will der Ball einfach nicht ins Tor“, beklagte Fürst Nichttorerfolge en Masse und den späten Gegentreffer durch einen Strafstoß. Die Kicker des TSV Oberpframmern behaupteten trotzdem den zweiten Tabellenrang in der Kreisliga 3 (München) aufgrund der gleichzeitigen Niederlage von Rot-Weiß Oberföhring.

Für die Gäste aus Grafing bedeutet der Re-Start dagegen neue Hoffnung im Kampf um den Ligaverbleib. Mit zwei erzielten Treffern erbeutete die Mannschaft von Neu-Trainer Alexander Salem sechs Zähler und rückte damit ganz nahe an die Relegationsränge heran. „Wir sind natürlich sehr zufrieden. Jeder Punkt ist wichtig, es läuft ganz gut bis jetzt“, freute sich Grafings Pressewart Jürgen Daser über den Coup.

„Keine Augenweide“ attestierte Fürst der ersten Halbzeit, zudem habe Grafing mit viel Aggressivität seine Pframmerner gut kontrolliert. Bis zur 23. Minute mussten die Zuseher bis zur ersten Chance warten, Spielertrainer Manu Lutz probierte es mit einem Distanzschuss. Die Doppelchance für Grafing kurz darauf vereitelte TSVO-Schlussmann Ludwig Huber mit viel Körpereinsatz. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang verpasste auf der Gegenseite dann Florian Köster, der einen Elfmeter an die Latte des Bärenstädter Gehäuse setzte.

In die zweiten Hälfte startete Pframmern mit viel Schwung und einer ganzen Reihe an besten Möglichkeiten, unter anderem visierten Niedermaier und Lutz den Pfosten an. „Da hatten wir auch ein bissl Glück“, musste Daser eingestehen. In der Schlussphase bekam der tSV Grafing die Kreisliga-Partie aber wieder besser in den Griff und entführte mit einem späten Elfmeter-Treffer von Kilian Hilger (86.) nach einem Foulspiel an Josef Limberger doch noch die drei Zähler. Gewohnt blumig fiel der Abschlusskommentar von Pframmerns Abteilungsleiter Bene Fürst zur Niederlage aus: „So ist Fußball. Schade. Aber mei, Sellerie.“  arl

TSV Oberpframmern: Huber L., Niedermaier M. + Fl., Huber, Pommer, Teschauer, Lutz, Esterl, Huber M., Kronester, Köster, Fürst, Kotter.

TSV Grafing: Lanzl, Nothegger, Oswald, Hilger K., Kreitmaier, Bauer, Limberger, Geissler, Metzger, Keller, Huber, Hilger B., Richter, Rüger.

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