Den Ball beim Luftduell voll erwischt: Der Grafinger Quirin Kreitmaier (l.) und sein Teamkollege Bernhard Hilger halten den Heimstettener Gegner in Schach.
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Den Ball beim Luftduell voll erwischt: Der Grafinger Quirin Kreitmaier (l.) und sein Teamkollege Bernhard Hilger halten den Heimstettener Gegner in Schach.

Starker TSV dreht Rückstand gegen SV Heimstetten II

Felix Richter schießt TSV Grafing mit Hattrick binnen 12 Minuten zum Sieg

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Eine starke zweite Halbzeit und ein entfesselter Felix Richter brachten dem TSV Grafing einen 4:1-Heimsieg über Heimstetten II.

Grafing – Wie ein Alptraum begann die Partie für Grafing. Heimstettens erster Schuss war gleich ein Volltreffer. Felix Michalz schloss einen Konter zum 0:1 ab (3.).

Nur Sekunden später beinahe der Ausgleich. Doch der SVH-Keeper drehte einen Versuch von Josef Limberger gerade noch um den Pfosten (5.). In einer weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit blieben Torszenen aus. Erst ein verletzungsbedingter Wechsel sollte letztlich die Wende bringen. Routinier Felix Richter kam für Manuel Bauer (38.).

Bei der ersten Riesenchance nach dem Seitenwechsel klatschte Quirin Kreitmaiers Schuss erst an den Pfosten, Richter setzte den Abpraller aus kurzer Distanz (noch) über den Kasten (52.). Dann das 1:1 durch Quirin Huber (57.), dem ein sehenswerter Treffer gelang. Spätestens jetzt war klar: die Punkte würden in Grafing bleiben, denn nun diktierten die Gastgeber das Geschehen und es folgten die Richter-Festspiele. Der Grafinger trumpfte wie entfesselt auf und erledigte das Problem Heimstetten II im Alleingang: 2:1 (62.), 3:1 (65.), 4:1 (74.). Hattrick komplett, Sieg eingefahren.

„Er hat eben einen guten Tag erwischt“, kommentierte Jürgen Daser, Technischer Leiter der Grafinger Kicker, die Vorstellung des 32-jährigen Stürmers und den „hoch verdienten Sieg“. Schließlich habe man in der zweiten Halbzeit „richtig Gas gegeben“. Heimstetten sei damit sogar noch gut weggekommen, wie Daser betonte: „Noch ein Pfostenschuss von Richter“, „noch einmal drüber, „Limberger scheitert am Torwart“, Esterl schießt aus zwei Metern am Tor vorbei.“ Die Liste der Grafinger Chancen war umfangreich – wie auch der folgende Jubel.

(WOLFGANG HERFORT)

Grafing: Lanzl, Nothegger, Kreitmaier (J. Oswald), Hilger, Bauer (39. Richter), Uehlein (63. K. Hilger), Limberger, Geissler (74. Rüger), Keller (87. Esterl), Huber, Esterl (63. Entenmann).

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