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Mit den neuen, von Stefan Rüger (r.) gestifteten Trikots, scheint es bei den Grafinger Fußballerinnen wieder aufwärts zu gehen. 

Schwere Heimaufgabe beim TuS Bad Aibling II

„Es fruchtet langsam“ bei den Frauen des TSV Grafing

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Angesichts der Ereignisse in den vergangenen Monaten ist es kaum verwunderlich, dass ein einziger Sieg den Abteilungsleiter der Grafinger Fußballerinnen positive Klänge anstimmen lässt: „Es fruchtet langsam“, frohlockte Robert Haseitl.

Grafing – Dabei hatte die Frauenmannschaft, die nach dem Abstieg in die Bezirksliga viermal geschlagen vom Feld geschlichen war, „nur“ die bislang ebenfalls noch punktlose SG Otterfing/Holzkirchen mit 4:2 bezwungen. Doch es waren nicht alleine die Tore von Elisabeth Oswald (40.), Nicole Hammedinger (50.) und Anna Liebelt (77./87.), die den Grafinger Funktionär an künftig bessere Zeiten glauben lässt.

Der Aderlass an Grafinger Spielerinnen scheint langsam seine Wirkung zu verlieren. Die verbliebenen Kickerinnen kommen mit ihrem Coach Peter Wagner immer besser zurecht. Vor allen Dingen, seitdem der mit Jonas Gstöttl einen jungen Assistenten an seine Seite geholt hat, der zudem etwas von der Materie versteht und sein Wissen auch entsprechend gut vermitteln kann. „Die Atmosphäre ist wieder sehr zufriedenstellend“, wie Robert Haseitl feststellte. „Und das ist schließlich das Wichtigste. Da ist der Erfolg ehrlich gesagt zunächst zweitrangig.“

Ganz aus den Augen will man den aber nicht verlieren. Schließlich wartet quasi nebenan mit dem TSV Aßling ein ambitionierter Konkurrent im Kampf um Punkte und Personal. Da kommt die Unterstützung in Form einer Trikotspende durch Stefan Rüger (Fa. Rüger, Autogen- und Laser-Schneidtechnik aus Bruckmühl) gerade recht. In den neuen Dressen wurde immerhin die Negativserie beendet.

Vielleicht helfen sie auch, die am kommenden Sonntag, 20. Oktober, anstehende Heimaufgabe erfolgreich zu lösen. Um 15 Uhr bekommen es die Grafingerinnen mit dem derzeit Drittplatzierten der Bezirksliga zu tun, der zweiten Mannschaft des TuS Bad Aibling. Die Reserve des Bayernligisten hat bereits vier Siege eingefahren und dürfte von einer anderen spielerischen Güte sein als die zuletzt von Grafing bezwungene SG Otterfing. Für die neuformierte Grafinger Mannschaft eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass sich gute Stimmung auch in Punkten auf dem Konto ausdrücken kann.

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