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Grafings Kilian Hilger (l.) im Einsatz gegen Ostermünchen.

Grafing fehlt noch Kondition

Schmidt: „Zum aktuellen Stand müssen wir in der Ausdauer noch zulegen“

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Auf den ersten Blick scheint der TSV Grafing nach dem Jahreswechsel schnell in Schwung gekommen zu sein: Fünf Testspiele, drei Siege, zwei Unentschieden, 18:7 Tore.

Grafing – Auf den ersten Blick scheint der Kreisliga-Vorletzte aus Grafing nach dem Jahreswechsel schnell in Schwung gekommen zu sein: Fünf Testspiele, drei Siege, zwei Unentschieden, 18:7 Tore. Der zweite und inhaltlich sicher aussagekräftigere Blick von TSV-Trainer Andi Schmidt, fängt ein etwas realistischeres Bild ein. „Diese Ergebnisse darf man nicht überbewerten. Bis auf Ostermünchen hatten wir noch keinen gleichwertigen Gegner.“ So müsse man beim 6:1-Erfolg über Steinhöring zwingend berücksichtigen, dass die Nachbarn vor der Begegnung „erst eine Woche beim Laufen waren“.

Auch den Faktor des kleinen Grafinger Kunstrasens dürfe man nicht verschweigen. „Zum aktuellen Stand müssen wir in der Ausdauer noch zulegen“, sagt Schmidt, „die Dimension für einen hundert Meter langen Naturrasen, beispielsweise in Oberföhring, haben wir noch nicht.“ Da der Kreisliga-Vergleich mit Ostermünchen (4:4) aufgrund des anstehenden Trainingslagers am Gardasee die Generalprobe für den Punktspielstart in Oberföhring war, müsse man sich konditionell den letzten Schliff eben in Italien holen. Abgesehen davon spricht Schmidt von einem „guten letzten Test“, dem man über eine Stunde lang klar den Stempel aufdrückte. Mathias Esterl (14./62.), Florian Dichtl (25.) und Josef Limberger (38.) hatten die Bärenstädter 4:1 in Front gebracht. „Danach haben wir nach einer gelb-roten Karte aber auch in Unterzahl noch Chancen herausgespielt“, lobte Schmidt.  

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