Der TSV Grafing (hier Manuel Bauer im Zweikampf) fühlt sich vor dem Start in die neue Saison beobachtet.
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Der TSV Grafing (hier Manuel Bauer im Zweikampf) fühlt sich vor dem Start in die neue Saison beobachtet.

Grafing fühlt sich vor dem Start beobachtet

TSV Grafing: Unbekannter spioniert Training vor dem Heimstetten-Spiel

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Vor dem Saisonstart am Sonntag gegen den SV Heimstetten II um 14 Uhr, fühlt sich der TSV Grafing bei den Trainingseinheiten beobachtet.

Die beiden letzten Trainingseinheiten vor dem Ligastart wurden nicht nur von Grafings Trainerteam um Chefcoach Alex Salem mit großem Interesse verfolgt. Ein fremder Pkw mit Münchner Kennzeichen fuhr am Dienstag und Donnerstag jeweils pünktlich am Trainingsplatz vor, ohne dass der Fahrer ausstieg, erzählt Jürgen Daser. Für den Technischen Leiter der Bärenstädter war klar, in wessen Auftrag der unbekannte Spion unterwegs war. „Ich weiß zwar nicht genau, was sich die Heimstettener davon versprechen, aber bei 40 Spielern auf dem Platz dürfte er eher verwirrt worden sein.“ Noch dazu stoßen 15 Grafinger Urlauber erst an diesem Wochenende zu den drei Herren-Kadern des TSV dazu. Letzten Endes, sinniert Daser, könne man beobachten und Resultate aus Vorbereitungsspielen hin und her diskutieren so viel man möchte. „Man hat am Ende doch nie den richtigen, vollständigen Kader zur Verfügung und beim Gegner ist es genauso. Beim Saisonstart ist alles ein großes Fragezeichen.“ Ein erster handfester Trend lasse sich erst nach drei bis fünf Partien ablesen.

„Grundsätzlich herrscht bei uns nach dieser langen Vorbereitung ein positives Gefühl, eine positive Stimmung und Vorfreude vor.“ Dass die Salem-Elf ihre Vorbereitung ungeschlagen beendet hat, sei dabei weitaus weniger auffällig als ihr Altersdurchschnitt gewesen. Teilweise habe der keine 21 Jahre betragen. „Nach dem Wiederaufstieg haben wir letzte Saison viel Lehrgeld bezahlt. Aber diese damals schon junge Mannschaft hat sich weiterentwickelt und ist nochmal verjüngt worden“, lobt Daser ausdrücklich den Einsatz der motivierten Nachwuchskräfte. Hinter die Frage, wofür die Mischung aus viel Engagement und wenig Erfahrung unterm Strich in der Kreisliga reichen, setzt Jürgen Daser: ein großes Fragezeichen.  

(bj)

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