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Emanuel Lutz sah keinen großen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften.

RW Oberföhring hält durch den Sieg den Abstand zu den Relegationsplätzen

TSV Oberpframmern nach 0:1 weiterhin unter Druck im Abstiegskampf

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RW Oberföhring hat den Kontakt zu den Relegationsplätzen gehalten, der TSV Oberpframmern muss seinen Blick intensiv wie bisher auf die Kellertreppe richten. So das Fazit des gestrigen 1:0-Erfolges der Münchner beim Nachholspiel in Pframmern.

Wobei es nicht nur das Ergebnis war, das die Stimmung bei Spielertrainer Manu Lutz trübte. „Ärgerlich“, empfand er den negativen Ausgang gegen eine Mannschaft, „die auch nicht viel besser als wir war. Spielerisch ist RW top, aber von der Qualität der Chancen her gesehen, hätten wir etwas mitnehmen müssen“. Doch eine erste Halbzeit, in der Pframmern nur die Dressen auf dem Platz spazieren trug, und „die seit Wochen fehlenden Basics“ leiteten die achte Saisonniederlage ein.

„Nicht tragisch“, wiegelte Lutz zunächst ab, um dann seinem Unmut doch etwas Luft zu machen. „Was mir nicht passt, ist unser Auftreten. Dass in letzter Zeit nur eine Handvoll beim Training ist. Dafür haben wir die Quittung kassiert. Wir leben von unserer Laufstärke, der Aggressivität im Spiel gegen den Ball. Rein spielerisch können wir in dieser Liga nichts reißen. Drum bin ich froh, wenn es in gut einer Woche vorbei ist.“ Nicht die Saison, oder das Motivitätstal hat Lutz dabei im Auge, sondern die Maibaumzeit und die Verlockungen des entsprechenden Wach-Stüberls.

Ob das Heimspiel gegen Oberföhring bei konzentrierter Vorbereitung gewonnen worden wäre, wagt Pframmerns Spielertrainer nicht zu behaupten. Lutz ist sich aber sicher, dass man bei dem Konter, der in der 75. Minute zum entscheidenden Gegentreffer führte, zumindest besser verteidigt hätte. Und vielleicht wäre dann auch der Elfmeter, den Tobi Lutz vergab, im Netz gelandet (84.).

Zumindest fand der Pframmerner Einsatz im zweiten Abschnitt Gefallen in den Augen des Trainers, der der vergebenen Möglichkeit eines Heimsieges nachtrauerte. „Das wär’s doch gewesen“, so Manu Lutz, „da wäre nicht mehr viel passiert.“

So aber bleibt Dampf im Abstiegskessel. Und am kommenden Freitag, 26. April, 19.30 Uhr, müssen die Pframmern auswärts antreten: beim Tabellenführer FC Aschheim.

Pframmern:Geßner, Mathias Niedermaier, Fred. Borutta, Tobias Lutz, Forstner, Pommer, Emanuel Lutz, Georg Huber, Esterl, Kotter, Michael Huber; Felix Kronester, Probst, Wagner.

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