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Entscheidend geblockt. Die Pframmern Viktor Pommer (l.) und Mathias Niedermaier (M.) hatten allerdings gut zu tun, um die Heimstettener in Schach zu halten.  

TSV Oberpframmern holt Dreier gegen Heimstetten-Reserve

Fürst verzweifelt: „Torwart hat immer eine Hand an den Ball gebracht“

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Nach hartem Kampf und vielen vergebenen Torchancen gelingt dem TSV Oberpframmern zum Start in der Kreisliga ein 2:1-Heimsieg über den SV Heimstetten II.

Oberpframmern – Ohne die bisherige Laufbahn von Heimstettens Torhüter Yannick Poyda bis ins kleinste Detail verfolgt zu haben, musste Benedikt Fürst nach dessen Gastspiel in Oberpframmern davon ausgehen, „dass er heute das Spiel seines Lebens gemacht hat“. Gerade den Pframmerner Angreifer dürften Poydas Paraden noch einige Zeit lang verfolgen.

Nachdem die Heimelf kurios und kurz nach dem Seitenwechsel mit 2:1 in Front gegangen war, lieferte sich Poyda mit Fürst und seinen TSVO-Kollegen diverse Privatduelle und behielt dabei stets die Oberhand.

„Heimstetten hat aufgemacht und wir hatten viel Platz zu kontern, aber der Torwart hat immer eine Hand an den Ball gebracht“, klang Fürst in der Rückschau fast ein wenig verzweifelt.

Zunächst trafen beide Seiten nach jeweils diskussionswürdigen Strafstoßentscheidungen ins Netz. Von einem Pframmerner Sturmlauf war in Durchgang eins eher weniger zu sehen. „Das war ein wirklich brutal schweres Spiel. Gegen einen fußballerisch starken Gegner sind wir lange nicht in die Zweikämpfe gekommen“, nahm Fürst das „Geschenk des Fußballgottes“ in der 46. Minute umso dankbarer an: Georg Huber war einem Ball an der Seitenauslinie nachgejagt, den die Gäste kollektiv bereits im Aus gewähnt und ihre Aktionen daher eingestellt hatten. Huber flankte trotzdem und Viktor Pommer nickte zum 2:1 ein. „Wahrscheinlich war er draußen, aber selbst Georg war sich nicht sicher, als ihn der Schiri gefragt hat“, sagte Fürst, der in der Folgezeit deutlich mehr Freiräume in der Sturmspitze genießen durfte, weil der SVH unnachgiebig auf den Ausgleich drückte. Doch egal ob es Fürst nach einem Konter spielerisch versuchte, Manu Lutz nach Doppel-Pfosten den Torschrei schon auf den Lippen hatte, oder Michael Huber das Kreuzeck traf - immer wieder war Yannick Poyda zur Stelle. Letztlich allerdings vergebens. „Unsere Verteidiger haben einen super Job gemacht“, monierte Fürst lediglich, „dass wir nur vorne den Sack nicht zugemacht haben.“ 

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