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Engagiert führte Steinhörings Spielertrainer Murat Saglar (r.) sein Team zum Sieg über Hohenlinden (2.v.r. Christian Käser).

8:6 Erfolg gegen den SV Hohenlinden

Murat Saglar: „Steinhöring ist definitiv eine Pokalmannschaft“

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Zum zweiten Durchgang lag der TSV Steinhöring noch mit 1:4 hinten. Jedoch fassten sich die Gäste in Durchgang zwei ein Herz und konnten im Elfmeterschießen die Partie sogar noch für sich entscheiden.

Steinhöring – „Das war eine Bestätigung, dass der TSV Steinhöring definitiv eine Pokalmannschaft ist.“ Damit bilanzierte Steinhörings Spielertrainer Murat Saglar den 8:6-Erfolg nach Elfmeterschießen im Achtelfinale des Kreispokals über den Kreisligisten SV Hohenlinden. Der Gast lag dabei zum Seitenwechsel bereits mit 1:4 in Front, verlor aber im zweiten Durchgang völlig den Faden und kassierte noch den Ausgleich zum 4:4.

„Elfmeterschießen ist dann halt Glück,“ kommentierte Saglar die Treffer von Thomas Rotherbl, Dominik Kaupa und Jan Carlos Lopez. Für Hohenlinden verwandelten Stefan Mielke und Dennis Klaes, Max Attenberger und Sebastian Ittlinger vergaben.

Eingestimmt von einem sehr bunten Musikmix des Stadionsprechers Florian Thurnhuber erwischte die Heimelf den besseren Start, Benjamin Lechner scheiterte nur knapp mit einem Freistoß von der Strafraumkante. Kurz darauf wieder Freistoß, wieder gleiche Position, wieder Lechner. Und jetzt passte der Versuch ins rechte Eck zum 1:0.

Der Favorit aus Hohenlinden reagierte auf den Rückstand und setzte in der Folgezeit Steinhöring mit zielgerichteten Kombinationen schwer unter Druck und drehte die Begegnung innerhalb von zehn Spielminuten. Auch Hohenlindens sportlicher Leiter Falk Hüniger sah „eine sehr gute erste Halbzeit“ bei seinem Team, die vier Treffer durch Ittlinger (Strafstoß), Benjamin Mleko, Max Attenberger und Veli Zenuni folgten mit einer zwangsläufigen Selbstverständlichkeit. Nichts, aber auch gar nichts schien zu diesem Zeitpunkt für Steinhöring zu sprechen.

In der Halbzeitpause beschwor Thurnhuber höhere Mächte und spielte passend Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“. Das Wunder forderte der Stadionsprecher von seiner Mannschaft sofort ein. Und er sollte es bekommen. Saglar sprach in der Kabine die taktischen Fehler an, und fortan agierte der TSV nicht mehr als Außenseiter, sondern als losgelöster, gleichwertiger Kontrahent. Zwei schnelle Treffer von Lechner, begünstigt durch einen strittigen Strafstoßpfiff und einen Katastrophenpass der Hohenlindener Defensive, beflügelten die Heimelf, während der Gast die auch jetzt noch vorhandenen Möglichkeiten zur Vorentscheidung verstreichen ließ. „Das hätten wir klar machen müssen,“ bemängelte Hüniger. „Und dann bekommen wir auch noch ein Sonntagstor,“ beklagte der Funktionär das Traumtor von Maximilian Mader zum 4:4.

Nach den 90 Minuten folgte sofort das Elfmeterschießen, der Steinhöringer Jubel über den Sieg und, natürlich, das TSV-Lied vom Stadionsprecher zum Abschluss.

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