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Sieger SG Ebersberg/Steinhöring mit Coach Tepedelen (hi., l.) und BLSV-Kreis-Chefin Ingrid Golanski

„Schon von der Spielanlage her“

A-Junioren der SG Ebersberg/Steinhöring gewinnen Kreismeisterschaft

In Abwesenheit von Titelverteidiger SG Aßling/Emmering/Ostermünchen hat sich die SG Ebersberg/Steinhöring die Krone bei der Hallenkreismeisterschaft der A-Junioren aufgesetzt.

VON JULIAN BETZL

Zorneding – In Abwesenheit von Titelverteidiger SG Aßling/Emmering/Ostermünchen hat sich die SG Ebersberg/Steinhöring in diesem Jahr die Krone bei der Hallenkreismeisterschaft der A-Junioren aufgesetzt. Neben dem goldenen Kreismeister-Pokal bekam das von Timi Tepedelen trainierte Team vom langjährigen Sponsor, der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg sowie der BLSV-Kreisvorsitzenden Ingrid Golanski, einen Siegerscheck über 200 Euro überreicht.

„Schon von der Spielanlage her, war früh zu erkennen, dass der Turniersieg nur über die Ebersberger gehen kann“, hatte Turnierleiter Mario Hüneburg lange aber auch den Gastgeber und späteren Vizemeister TSV Zorneding auf der Rechnung. Dieser hatte in seinem vorletzten Spiel und dem direkten Duell mit den Ebersbergern durchaus Möglichkeiten, die eigene Halle als Tagessieger zu verlassen. Den 0:1-Rückstand konnte Christoph Hartinger für den TSV zunächst egalisieren. Letztlich behielt das Tepedelen-Team dank der Tore von Benedikt Redl und Amin Karkour mit 2:1 die Oberhand.

Überhaupt leisteten sich die Kicker aus Ebersberg und Steinhöring nur einen Ausrutscher. Die Viertplatzierte SG Oberpframmern/Glonn/Bruck/Moosach besiegte den Turniersieger durch Tore von Magnus Heimbuchner und Luis Riedhofer mit 2:0. Stockerlpatz drei ging an den ATSV Kirchseeon, Rang fünf belegte die SG Anzing/Parsdorf/Poing, Sechster wurde die punktlose SpVgg Markt Schwabener Au.

Es wurde Futsal gespielt

Insgesamt spiegelten die Resultate einen sehr ausgeglichenen Wettkampf wider, der wie angekündigt in der Futsal-Variante durchgeführt wurde. Philipp Reisberg, Jugendgruppenspielleiter des BFV, bereinigte vor Turnierbeginn im Gespräch mit den Trainern alle Unklarheiten bezüglich der Regularien, sodass die Unparteiischen Wolfgang Ettl, Gerhard Reichl und Felix Owczarek lediglich zwei gelbe Karten verteilen mussten.

Während die SG Ebersberg/Steinhöring bereits als neuer Champion feststand, mussten die Verantwortlichen eine Entscheidung im Rennen um die Torjägerkanone treffen. „Vor den letzten Spielen haben wir festgelegt, dass der Jüngste die Trophäe bekommt“, erklärte Mario Hüneburg.

Tatsächlich hatten bei Turnierende vier Spieler dreimal ins Schwarze getroffen. Somit profitierte Zornedings Denis Schiffmann von seinem Geburtstag am 5. Dezember 2002 und durfte die Trophäe einpacken. Amin Karkour (Ebersberg), Martin Selmer (Oberpframmern) sowie Alfio Di Maggio (Kirchseeon) hatten als Ältere in diesem Fall das Nachsehen.

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