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Mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei, wie hier gegen Pliening wird es für den TSV Zorneding (rechts Markus Bayer) in der Kreisliga nicht gehen. 

TSV-Sprecher Hommelsen: „Fußball soll Spaß machen“

Zorneding startet Mission Klassenerhalt gegen Favorit Aschheim

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Ungeplant und überraschend. So kam der TSV Zorneding zur Meisterschaft 2017/18. Nach zwei Jahren der Absenz ist man zurück in der Kreisliga. Allerdings mit einer jungen, höherklassig (noch) unerfahrenen Mannschaft.

Dass man ausgerechnet zum Auftakt an diesem Freitag mit dem FC Ascheim einen der Favoriten vorgesetzt bekommt, schmeckt dem Aufsteiger nicht so recht. Abteilungsleiter Walter Hommelsen sieht dem Spiel (Anstoß 19.30 Uhr) dennoch gelassen entgegen: „Irgendwann musst du gegen jeden Gegner spielen. So weiß man wenigstens gleich, wo man steht.“ Zornedings Sprecher Chris Dite sieht gar einen Vorteil: „Wir sind der Underdog.“ Und damit frei von jeder Last. Aber dennoch gut aufgestellt. Nahezu in Bestbesetzung könne Meistercoach Stefan Weitzl, der seinen Abschied um ein Jahr verschoben hat, sein Team aufs Feld schicken. „Eine schlagkräftige Truppe“, sagt Dite. Eine Prognose, wie sich die Zornedinger im ersten Spiel in der höheren Klasse schlagen werden, will er allerdings nicht wagen: „Wenn wir den Schwung und die Euphorie vom Aufstieg mitnehmen, dann können wir auch in Aschheim etwas mitnehmen.“

Die Zornedinger seien darauf eingestellt, dass die Gastgeber von der ersten Minute an versuchen werden, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. „Aufpassen“, warnt Chris Dite. Den Anspruch der Aschheimer, um den Titel mitzumischen, sieht er aber durchaus als Chance. „So wie die spielen dürften, schaffen sie Räume für Konter. Und schnelle Leute, die das umsetzten können, haben wir.“ Nur hinten reinstellen und Gegentreffer vermeiden, sei nicht Zornedinger Art. „Nicht blind nach vorne, aber schon Impulse nach vorne setzen“, nennt der TSV-Sprecher das Vorhaben, das die ersten Zähler aufs Konto schaufeln soll.

Großartige Ziele wollen die Zornedinger nicht ins Auge fassen. „Dazu ist unsere Mannschaft auch gar nicht geeignet“, sagt Walter Hommelsen: „Bei uns soll der Fußball Spaß machen. Wenn dann Erfolg dazu kommen sollte und wir die Klasse halten können, umso besser.“

hw

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